Die Stimmung wird ganz kurz getrübt

Ralf Staub

Von Ralf Staub

Mo, 02. September 2013

Rheinfelden

Beim Sparkassenempfang verabschiedet Gustav Fischer zwei Mitstreiter des Trottoirfestvereins.

RHEINFELDEN (rs). Die durchweg positive Bilanz der ersten beiden Festtage prägte auch die Stimmung beim Trottoirfestempfang in der Sparkasse. Die Latschari-Musik trug dazu bei und vor allem auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, der mit seiner Amtskette behangen der Veranstaltung eine gewisse Bedeutungsschwere verpasste, dann aber mit einer lockeren Ansprache die zahlreichen Gäste aus den Partnerstädten begrüßte und sich vor allem bei den Machern des Trottoirfestes bedankte, die mit ihrem Engagement über 46 Jahre hinweg Menschen zusammenführten.

Der OB begrüßte auch die beiden CDU-Abgeordneten Armin Schuster (Bund) und Felix Schreiner (Land) und meinte, um in den Wahlkampfzeiten den Proporz zu wahren, es seien am Trottoirfest "auch andere gesehen worden".

Dem Mann an der Spitze überreichte Eberhardt ein Weinpräsent, weil Gustav Fischer dem Trottoirfestverein 20 Jahre vorsteht. Die Auflage dabei: Fischer muss das Amt mindestens so lange ausüben, bis (in vier Jahren) das 50-Jährige gefeiert wird.

Die gute Stimmung wurde kurzzeitig etwas getrübt: Sichtlich bewegt verabschiedete Gustav Fischer zwei Vorstandsmitglieder und Freunde, die jeweils seit Jahrzehnten wesentliche Stützen des Trottoirfestes waren: Schriftführerin Martina Maier und Kassenverwalter Gerd Senn, der zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde.

Klaus Schäuble, seit April Leiter der Sparkassenfiliale Rheinfelden und damit Gastgeber des Empfangs, weiß wovon, er beim Trottoirfest spricht: "Gefühlte 35 bis 40 Mal" sei er schon dabei gewesen, beim Auf- und Abbau der Buden, als Bedienung und als Musiker. Und er setzt die Tradition fort: Im Anschluss an den Empfang wurden sämtliche Ehrengäste zum Güggeliessen an den Stand des Kraftsportvereins eingeladen.

Weitere Fotos vom Empfang und vom Trottoirfest unter mehr.bz/trottoirfest