Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

09. Juni 2015 15:02 Uhr

Degerfelden

Drittes Mühlrad ist aus Metall

Der Degerfelder Ortschaftsrat hilft tatkräftig beim Aufbau des neuen Mühlrads am Dorfplatz mit.

  1. Karin Reichert-Moser mit Matthias Steinegger (von links), Thomas Birlin, Jürgen Schenkel und Harald Höhn. Foto: Martina Proprenter

  2. Das Wasser treibt nun ein Mühlrad aus Metall an. Foto: Martina Proprenter

DEGERFELDEN. Das Mühlrad gehört einfach zum Ortsbild, schließlich gab es in Degerfelden sogar einmal fünf Mühlen. Als Projekt zur Entente Florale Europe wurde nun das alte, morsche Mühlrad aus Holz abgebaut und ein neues aus Metall installiert. Zu seiner Einweihung lud Ortsvorsteherin Karin Reichert-Moser am Montag und verwies dabei auch auf die tatkräftige Unterstützung des Ortschaftsrates beim Aufbau.

21 Jahre lang war das Mühlrad am Dorfplatz eines der Höhepunkte im Ortsteil. Das Holz aber war mit der Zeit morsch geworden, entsprechend wurde mehrfach im Ortschaftsrat diskutiert, wie es ersetzt werden könnte. Dank einer Spende der Birlin Mühle und Geld aus dem städtischen Budget für die Entente Florale Europe konnte nun ein neues Mühlrad bestellt werden.

Es ist bereits das dritte am Dorfplatz, alle wurden mit Unterstützung der Birlin Mühle finanziert. Das erste Mühlrad hatte Ortschaftsrat Stefan Birlin selbst gebaut, erinnert sich Thomas Birlin, der zur Einweihung gekommen war. "Das Mühlrad gehört zum Dorfplatz", unterstrich Reichert-Moser, denn im Ortsteil gab es früher insgesamt fünf Mühlen, die erste wurde bereits 1720 in einem Dokument erwähnt, nur die Birlin Mühle ist noch übrig.

Werbung


"Die Projekte im Dorf sollen nachhaltig sein", ist der Ortsvorsteherin wichtig, daher hatte sich der Ortschaftsrat erst kürzlich getroffen, um die Straßenschilder, aber auch Brunnen und Poller zu putzen. Auch beim neuen Mühlrad haben die Mitglieder des Ortschaftsrates selbst Hand angelegt. Am Freitag wurden die Einzelteile geliefert und zusammengebaut, am Samstag trafen sich Mitglieder des Ortschaftsrates, um dieses mit einer speziellen Kunststofffarbe zu streichen. Rund 20 Stunden haben sie insgesamt investiert, schätzt Harald Höhn.

Für den Jurybesuch der Entente Florale Europe wähnt Reichert-Moser Degerfelden nun gut gerüstet, eventuell werden aber noch kleinere Projekte lanciert. Denn das Budget von 5000 Euro, das die Stadt jedem Ortsteil für Projekte bewilligt hat, wurde noch nicht aufgebraucht.

Autor: mtp