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13. Dezember 2011

Evonik richtet Cyber-Class ein

In der Gewerbeschule.

RHEINFELDEN (BZ). Evonik Industries macht Chemie auf innovative Weise für Schüler erfahrbar: Das Spezialchemieunternehmen stattet vier Schulen in Essen, Bornheim, Freigericht und Rheinfelden mit je einem Cyber-Classroom aus. Am Freitag hat Evonik-Vorstandsvorsitzender Klaus Engel die virtuellen Klassenzimmer an die Schulen übergeben. Anlässlich der ersten "Evonik-Cyber-Classroom-Convention" am Strittmatter Gymnasium in St. Georgen im Schwarzwald sagte Engel: "Die 3D-Lern-Umgebung ermöglicht es den Schülern, die komplexen Inhalte der Chemie in Theorie und Praxis anschaulich zu erleben und so besser zu verstehen.Wir wollen bei den Schülern Freude und Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken, denn gerade in diesen Fächern benötigt das Industrieland Deutschland mehr talentierten und engagierten Nachwuchs."

Die erste "Evonik-Cyber-Classroom-Convention" nutzten unter anderem Lehrer der Gewerbeschule Rheinfelden zum Erfahrungsaustausch. Die Schule in St. Georgen wendet die Technik des virtuellen Klassenzimmers bereits seit mehr als zwei Jahren in mehreren Fächern an. Zu den Cyber-Classroom-Stationen, mit denen Evonik jetzt die vier Schulen in der Nähe seiner Produktionsstandorte fördert, gehören neben Hard- und Software auch mehrere Chemiemodule. Diese wurden für diesen Anlass neu entwickelt und lassen die Schüler in die Welt von Periodensystem und chemischen Reaktionen, chemischen Bindungen und elektro-chemischen Akkus eintauchen.
Ewald Sütterlin und Bernhard Fleck, Lehrer an der Gewerbeschule Rheinfelden haben an der Umsetzung von zwei Modulen mitgearbeitet. Sie sind beeindruckt: "Der mathematische- und der naturwissenschaftliche Unterricht in der Mittel- und Oberstufe stehen im Ruf sehr abstrakt, sehr theoriebeladen und deshalb wenig anschaulich zu sein. Der Cyber-Classroom ist ein hervorragendes Werkzeug, um theoretische Vorgänge und Vorgänge auf der Teilchenebene anschaulich zu gestalten". Mit dem Cyber-Classroom habe man die Möglichkeit mehr Kinder und Jugendliche für die Mathematik und die Naturwissenschaften zu begeistern. Dies kann dazu beitragen, dass sich mehr Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung im Bereich der MINT-Berufe entscheiden und die Qualität der Ausbildung in diesem Bereich weiter zu verbessern". Sie hoffen, dass in den kommenden Jahren weitere Module hinzukommen.

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Autor: bz