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23. April 2010
Größte Einzelspende
Udo Henker verkaufte Bilder fürs Zentrum für Suchtprävention.
RHEINFELDEN (crü). Der Eichsler Künstler Udo Henker spendete 2400 Euro an die Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention in Lörrach-Brombach. Das Geld stammt aus dem Bilderverkauf, den Henker bei seiner fünftägigen Ausstellung "unten" im Eichsler Gemeindezentrum im April erzielt hatte.
Bei der Scheckübergabe am Sonntag an Heidi Kuttler, Geschäftsführerin des Suchtpräventionszentrums, bei der auch Reinhard Börner, Ortsvorsteher von Eichsel, dabei war, erläuterte Henker, dass es ihm wichtig war, 50 Prozent des Verkaufserlöses an eine soziale Einrichtung im Landkreis zu spenden. Er hatte 500 Bilder und etliche Skulpturen und Holzbilder ausgestellt und 96 Bilder verkauft. Kuttler nahm freudestrahlend den Scheck entgegen und meinte: "Für unsere Einrichtung ist es die größte Spende, die wir je von einer Einzelperson bekamen."
Henker war überwältigt vom Zuspruch, den sein Projekt fand: Etwa 400 Menschen kamen, um mit ihrem Kunstkauf die Idee zu unterstützen. Die Brombacher Einrichtung, die im ehemaligen Wohnhaus der Familie Schöpflin untergebracht ist und mit 100 000 Euro jährlich zu den maßgeblichen Förderern des Projekts zählt, ist in Baden-Württemberg die einzige, die sich ausschließlich der Suchtprävention verschrieben hat. Die Familie Schöpflin hatte ihren 18-jährigen Sohn, der an einer Überdosis Drogen starb, mit dem Projekt ein Denkmal gesetzt und will mit dieser Einrichtung Jugendliche auf die von Drogen ausgehende Gefahr hinweisen. 1000 Jugendliche nehmen jährlich im Zuge von Schulklassenworkshops an Projekten der Brombacher Einrichtung teil.
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200 Jugendliche melden sich jährlich bei Heidi Kuttler individuell, um mit ihr sich über Alkohol-, Cannabis- und Nikotinprobleme zu besprechen.
Autor: crü
