"Ich hatte Bestellungen aus Österreich"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 11. Dezember 2018

Rheinfelden

BZ-INTERVIEW mit Ingo Adlberger über den Erfolg des Rheinfelder Monopolys.

RHEINFELDEN. Das Monopoly der Stadt ist beliebt bei den Rheinfeldern, auch auf dem Weihnachtsmarkt begeisterte der eigene Monopoly-Stand. Nach dem erfolgreichen Verkaufsstart, ist es an der Zeit ein Resümee zu ziehen. BZ-Praktikantin Sophia Kaiser sprach mit Spielemacher Ingo Adlberger über den Erfolg des Spiels.

BZ: Haben Sie mit so einem Erfolg des Spiels gerechnet?

Adlberger: Also am Anfang nicht wirklich. Als ich dann die ersten Rückmeldungen dazu bekommen habe, hatte ich dann schon Hoffnungen.

BZ: Also sind Sie zufrieden mit der Resonanz?

Adlberger: Ja, auf jeden Fall. Wir haben jetzt etwa zwei Drittel des Spiels verkauft und das ist ja wirklich gut. Wir hatten ja 14 Europaletten voll mit den Spielen.

BZ: Was waren die Reaktionen der Käufer, die das Spiel schon gespielt haben?

Adlberger: Soweit ich das mitbekommen habe, waren alle wirklich begeistert. Ich habe nichts Negatives von den Käufern gehört. Ich hatte auch Kontakt zu einigen Firmen, die jetzt im Monopoly nicht vertreten waren, aber unbedingt das nächste Mal dabei sein wollen.

BZ: Was denken Sie, warum findet das Rheinfelder Monopoly so viel Anklang?

Adlberger: Das Spiel ist einfach etwas Besonderes, was andere Städte in der Umgebung nicht haben. Das hat mir auch ein Käufer mal gesagt. Viele sind auch noch mit Rheinfelden als ihre Heimatstadt verbunden. Ich habe teilweise auch Online-Bestellungen aus Österreich oder Stuttgart. Eine Mutter hat das Spiel nach Amerika an ihre Tochter geschickt, weil die eben auch aus Rheinfelden kommt. Da merkt man einfach die Verbundenheit zur Stadt.

BZ: Haben Sie das Monopoly denn schon selbst spielen können?

Adlberger: Nein, ich bin leider noch gar nicht dazu gekommen. Wir haben eins aufgemacht und mein Sohn will unbedingt spielen, aber bis jetzt war noch keine Zeit dafür. So eine Spielrunde ist ja auch nicht wirklich kurz. An Weihnachten und Neujahr will ich das aber auf jeden Fall nachholen.

BZ: Was ist ihre persönliche Lieblingsstraße im Spiel?

Adlberger: Puh, das ist schwierig. Ich finde die Schöler-Allee witzig, das ist die einzige fiktive und auch die teuerste Straße im Spiel. Viele sprechen mich auch darauf an, wo die denn sein soll in Rheinfelden. Die Firma Schöler wollte eben unbedingt eine Straße mit diesem Namen im Spiel haben.

BZ: Wie sieht es denn mit neuen Projekten aus? Ist etwas in Planung?

Adlberger: Ja, das auf jeden Fall, aber kein neues Monopoly. Nächstes Jahr soll ein Narren-Quartett rauskommen. Dafür steht aber noch ein bisschen Arbeit an.