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12. Juli 2010

"Man soll es schmecken"

Martens Fotoausstellung.

  1. Wolfgang Marten Foto: ade

RHEINFELDEN (ade). Er sei "ein wandelnsdes Archiv" und mittlerweile eine feste Institution Rheinfeldens geworden. Das sagte Wilfried Markus über Wolfgang Marten bei der Eröffnung von dessen zweiter Fotoausstellung im Restaurant des Kaufhauses Blum vergangenen Freitag. Der Hobbyfotograf Marten hat sich in den vergangenen Jahren zum Auge Rheinfeldens gemausert und hält mit seinem Team seines Projektes Klick-Bild.de das Leben in Rheinfelden in all seinen Fasetten fest.

Seine zweite Ausstellung im Kaufhaus Blum steht unter der Überschrift "süß und sauer" und passt auf den ersten Blick perfekt in das Restaurant des Kaufhauses. Die Motive der großformatig eingerahmten Bilder sind Nahaufnahmen von Lebensmitteln, welche die gesamte Bandbreite menschlichen Geschmackempfindens abdecken. Da gibt es herhafte italienische Salamis, einen deftigen Wurst- und einen leichten gemischten Salat. Früchte in allen Variationen, Bonbons, Kandis sowie süße und saure Drops.

"Damit hat alles angefangen", zeigt Marten auf das Plakat mit der Ankündigung seiner Ausstellung. Den Hintergrund bilden bunt zusammengewürfelte Nüße und Rosinen, Studentenfutter genannt. "Ich will, dass die Leute beim Zuschauen den Geschmack des Abgebildeten auf der Zunge spüren", erklärt Marten seine Intention.

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Es sei ein "Hobby, dass er mit viel Akribie betreibt", beschrieb Wilfried Markus in seinen Eröffungsworten, das öffentliche Wirken Martens in Rheinfelden. Marten und sein Team aus Hobbyfotografen sind an fast jedem gesellschaftlichen Anlass vor Ort um ihn bildhaft zu dokumentieren. Dabei ist mittlerweile genug Material zusammengekommen um mehr als eine Ausstellung zu bestücken.

"Eine Frau macht sich immer viel Arbeit mit mir", dankte Marten in diesem Zusammenhang der Blum-Marketingleiterin Bärbel Bauer. So wird "süß und sauer" bis zum 31. August noch im Blum-Restaurant zu sehen sein bevor die Bilder einen Wechsel erfahren. Welche Fotografien dann den Speisenden zur Inspiration dienen sollen, wollte Marten noch nicht recht verraten, es werde auf jeden Fall tierisch werden.

Autor: ade