Wettbewerb startet

Rheinfelden: Stadtradeln – der Wettbewerb läuft

Ingrid Böhm-Jacob

Von Ingrid Böhm-Jacob

Fr, 19. Mai 2017 um 17:54 Uhr

Rheinfelden

Klimaschutzmanagerin Erika Höcker verfolgt mit Interesse, wie sich die Aktion Stadtradeln in Rheinfelden in der dritten und letzten Woche entwickelt. "Ich finde es wirklich klasse", freut sie sich.

Sie hat den Eindruck, dass sich einige Radfahrgruppen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die beste Kilometerleistung und damit höchste CO2-Einsparung für den Klimaschutz liefern. In führender Position lagen zur Wochenmitte die Teams Rathaus-Biker, Trödelliga (Pendler) und Black-Biker. Zuvor hat Höcker beobachtet, dass sich die Teams Rückenwind, IG Velo, St. Josefshaus und Hertener Radler mit viel Ehrgeiz einen Wettbewerb liefern. Insgesamt stehen 25 Teams bei der zehnten bundesweiten Runde in Rheinfelden in Konkurrenz. Dabei haben alle zusammengenommen schon über 21000 Kilometer geleistet. Das ist mehr als Rheinfelden nach Auckland/Neuseeland Luftlinie und hat als Leistung auch Gewicht im Wettbewerb der Städte. Denn Rheinfelden muss sich mit zahlreichen Kommunen in Deutschland vergleichen. "Da brauchen wir uns aber keine Illusionen zu machen", meint Höcker, dass da ein Podestplatz für die Große Kreisstadt winkt . Die meisten Städte befinden sich ebenfalls noch mitten im Wettbewerb oder sind noch gar nicht am Start, so dass sich im Augenblick kein Vergleich der Besten anstellen lässt. Aber Höcker, die ebenfalls im Sattel des offenen Teams als Koordinatorin sitzt, stellt erfreut fest, dass sich das tägliche Radfahren selbst über kurze Distanzen "läppert".

Am Dienstag nächste Woche, endet die dreiwöchige Aktion, dann folgt die Schlussabrechnung per Tacho. Bis zur Siegehrung wird es voraussichtlich nach Pfingsten dauern. Die kündigt Höcker in Verbindung mit der Prämierung des Ideenwettbewerb zum Energiesparen an, wo die besten Vorschläge präsentiert werden. Das Stadtradeln jedenfalls stellt sie sehr zufrieden und weil so viele auch in der Stadtverwaltung begeistert mitmachen, bestärkt sie, die Aktion zu wiederholen im nächsten Jahr, "in der Hoffnung auf eine Steigerung" sagt sie. Damit dies gelingt, kann sich Höcker vorstellen, auch die Schweizer Nachbarstadt anzufragen, denn: "Klimaschutz kennt keine Grenzen."