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21. Juli 2008 17:00 Uhr

Skinhead-Treffen

Schweiz verweigert Rechten Einreise

Sie sind immer wieder auf Tour, die Skinheads, die sich auch im Ausland mit ihren Gesinnungsgenossen treffen. Doch an der Grenze war diesmal Schluss der Reise.

Am Rheinfelder Autobahn-Grenzübergang drei Männer im Alter von 25, 28 und 19 Jahren, die in einem Pkw mit Ludwigshafener Kennzeichen in die Schweiz unterwegs waren, durch die Schweizer Grenzwache kontrolliert.

Die Männer, die offensichtlich der rechten Skinhead-Szene angehören, führten verbotene Gegenstände wie Pfefferspray, einen Teleskopschlagstock, mit Quarzsand gefüllte Sparringhandschuhe sowie rechtes Propagandamaterial mit sich. Da der dringende Verdacht bestand, dass sich die Männer entgegen ihren Angaben, in Norditalien einen Kurzurlaub verbringen zu wollen, zu einem bekannten Skinheadtreffen begeben, wurde ihnen von der Schweizer Grenzwache die Ein- beziehungsweise die Durchreise verweigert.

Die weiteren Ermittlungen durch die Bundespolizei ergaben, dass zwei der drei Männer in Mannheim wohnhaft und einschlägig wegen schwerer Straftaten wie zum Beispiel Körperverletzung, Brandstiftung, versuchter Mord und anderen vorbestraft sind. Zudem war schnell klar, dass sie eindeutig der rechtsradikalen Szene zugehörig sind.

Um eine etwaige Reise zu dem bekannten Skinhead-Treffen nach Norditalien über Österreich oder über eine Route durch Frankreich zu unterbinden, wurde allen drei Personen durch die Bundespolizei die Ausreise nach Frankreich, Italien oder Österreich befristet untersagt.

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Autor: bz