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10. Februar 2012

Sehnsucht nach Ewigkeit

Workshop im Paulussaal.

RHEINFELDEN (BZ). Nach drei Runden zu den Themen "Was ist Wahrheit?", "Lachen" und "Grenzen" findet eine vierte Runde der theologischen Werkstatt zum Thema "Ewigkeit" statt: Samstag, 17. März, und 5. Mai, jeweils von 9 bis 13 Uhr im Paulussaal. Die Ewigkeit war lange ein zentrales Thema der Kirchen. Sie hat immer beschäftigt: Das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit löst die natürliche Sehnsucht nach ihrer Überwindung aus. Vorstellungen des Himmels und der Unterwelt, Kultur der Gräber, Sorge, den eigenen Namen durch Nachkommenschaft und Ruhm am Leben zu erhalten, zeigen Versuche, zeitliche Begrenzungen zu überwinden. Das Gedicht, das das Johannesevangelium eröffnet, verkündigt, dass das Wort Gottes Fleisch wurde, dass es in uns und unter uns wohnte und dass seine Herrlichkeit sichtbar wurde. Ein offenes Zusammendenken dieser Paradoxie soll durch Beiträge aus den Bereichen Medizin, Biologie, Philosophie, Kunst, Linguistik und Theologie angeregt werden.

Sehnsucht nach Ewigkeit Programmablauf: 9 bis 10.45 Uhr Ingeborg Teipel, Auf dem Weg zur Ewigkeit? - Mumifizierung - Streben nach Unsterblichkeit. Dr. Joachim Schoch-Bösken, Die Naturwissenschaften kennen keine Ewigkeit - Das Ende der Welt kommt kurz davor. Monika Hennies-Graser, Arzneimittel der Ewigkeit.
11.15 - 13 Uhr Paul Schmidle, Der Begriff 'Ewigkeit' in der Kunst Altägyptens und des Mittelalters; Robert Conrad und François Vouga, Können wir über die Ewigkeit in der Sprache reden? - Ein Dialog; Peter Grüter: Der Mensch vor der Ewigkeit - Ein kurzer Blick auf die neuere katholische Eschatologie

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Autor: bz