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16. Januar 2017

SPLITTER

  1. Wohl bekomm’s: Hauptsache Bier, sagten sich die meisten. Foto: Ingrid Böhm-Jacob

  2. Gefragter Gesprächspartner Armin Schuster. Foto: Ingrid Böhm-Jacob

Bier oder Wein

Der Aufstand im Glas fand nicht statt. Dass beim Empfang eine kleine Tradition wegen des Bürokratieaufwands für die Verzollung geopfert wurde und statt Feldschlösschen/Schweiz erstmals Fürstenberger aus Donaueschingen gezapft wurde, nahmen die Gäste gelassen. Überhaupt kein Thema war zu vernehmen und Schweizer wie Badener stießen überwiegend mit dem Bierglas aufs Jahr an. Der Vorsitzende der IG Weinbau Herten, Jürgen Reiske ließ sich vom Bierdurst dennoch nicht anstecken, er blieb seinem Weißen treu.

Kontaktbörse

Mindestens so wichtig, wie die als gehaltvoll empfundenen Reden der Stadtoberhäupter, die Bilanz ziehen und nach den Möglichkeiten von morgen schauen, ist treuen Besuchern, dass er eine verlässliche Kontaktbörse bietet. Nicht nur der Vorsitzende der Bürgerstiftung und Musikschulleiter Norbert Dietrich hielt Ausschau nach bestimmten Gesprächspartnern.

Gefragter Partner

Und überall im Gespräch befand sich der CDU-Wahlkreisabgeordnete im Bundestag. Armin Schuster gehörte beim Empfang zu den besonders gefragten Gästen. Wo der gerade stand, bildete sich gleich ein Grüppchen Interessierter, das was wissen wollte aus Berlin. Ein Thema: Wie geht es mit der A98 weiter? Nicht so schnell wie erwartet wird nach seiner Information die Offenlage im Abschnitt Karsau-Schwörstadt erfolgen. Er verweist auf Herbst als Termin und die Info des Regierungspräsidiums, wonach noch die Umweltaspekte einzuarbeiten seien.

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Synchron-Sprecher

Wie macht er das nur? Wenn Franco Mazzi in verbindlichem Schweizer-Deutsch oft humorvoll die Rede hält, weicht der Stadtammann sprachlich vom schriftlichen Manuskript auf Hochdeutsch im Ausdruck stark ab. Am Rande des Empfangs lüftete der das Geheimnis auf Nachfrage: Er übersetzt synchron, wenn er spricht. Das ist gelebte Zweisprachigkeit.

Autor: ibö