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31. März 2009
Starke Partner für Familie und Beruf
Initiative "Generationenfreundlicher Landkreis Lörrach" soll helfen lokale Strukturen zu vernetzen
"Wenn ein Kind in der Betriebsversammlung schreit, dann ist das in Ordnung", sagt Michael Oliva. Er ist Personalleiter bei GP in Grenzach, einem Tochterunternehmen der Bayer Healthcare mit 464 Mitarbeitern. Das Bündnisunternehmen von Familien-Plus für einen generationenfreundlichen Landkreis Lörrach erhielt erst kürzlich den Sonderpreis "Vereinbarkeit von Familie und Beruf".
Neben der GP und weiteren Unternehmen aus dem Landkreis engagiert sich auch die Wetzel Processing Group aus Wyhlen an dem Projekt für eine familienfreundliche Region. Das kreisweite Bündnis fungiert als Dach weiterer lokaler Bündnisse wie es sie in Weil am Rhein und in Rheinfelden bereits gibt. Zwischen den Bündnissen bestehe ein reger Austausch um Synergien zu nutzen, um gemeinsam künftigen Anforderungen effizient begegnen zu können, beschreibt das Faltblatt.
Im Beisein von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt wurde im September 2005 in Berlin die Initiative "Generationenfreundlicher Landkreis Lörrach" aus der Taufe gehoben. Das Bündnis will die Attraktivität der Lebensbedingungen für Familien im Landkreis erhöhen und auf diese Weise den Wirtschaftsstandort stärken. Dazu bedarf es starker Partner aus der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft. Koordiniert und moderiert wird die Initiative von der Wirtschaftsregion Südwest. Ziel der Initiative ist es, Generationenfreundlichkeit durch regionale Aktivitäten, die Formulierung politischer Forderungen und die Entwicklung von Lösungsansätzen zu etablieren.
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Die demografische Entwicklung in Richtung Überalterung ist ein schleichender Prozess der schon begonnen hat und nicht mehr aufzuhalten ist. Der daraus resultierende Mangel an qualifizierten Fachkräften kann nur durch eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelöst werden.
Dessen sind sich viele regionale Unternehmen, so auch GP-Familienbeauftragte Andrea Hahn, schon heute bewusst. Die im Bündnis eingebundenen Firmen verpflichten sich deshalb, in ihren Unternehmen für familienfreundlichere Strukturen zu sorgen. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit oder Telearbeit können hier Ansatzpunkte sein. Darüber hinaus sollen auch Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden, die möglichst nicht nur den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Bundesweit gibt es bereits 280 Bündnisse – im Landkreis Lörrach zum Beispiel die Lokalen Bündnisse Weil am Rhein und Rheinfelden.
Dass GP Healthcare in Grenzach die Familienfreundlichkeit auch langfristig ernst nimmt, unterstreicht die Firma mit der eigens eingestellten Familienbeauftragten Andrea Hahn. Deren Hauptaufgabe ist seit 2007, alle familienfreundlichen Angebote zu planen und zu koordinieren. Weitere Infos unterwww.familien-plus.de
Autor: maj
