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02. November 2010

Tanklager-Leck bei Evonik schnell gestopft

Keine Gefährdung für Bürger.

RHEINFELDEN (dor). Am Montagmorgen um 6.40 Uhr kam es im Werk der Evonik Rheinfelden zu einem Stoffaustritt in einem Tanklager im Aerosilbereich, nur etwa 100 Meter von der Friedrichstraße entfernt. Wie Aerosil-Betriebsgruppenleiter und stellvertretender Werksleiter Peer Plambeck-Fischer auf Nachfrage der Badischen Zeitung bestätigte, ist der ausgetretene Stoff namens VTC ein Zwischenprodukt für Rohstoffe zum Bautenschutz und entflammbar und korrosiv. Bereits um 6.43 Uhr sei die Werksfeuerwehr der Evonik vor Ort gewesen und habe die Lage bereits wenige Minuten später unter Kontrolle gehabt. "Nach zehn Minuten war die Ursache des Lecks gefunden und abgestellt", so Plambeck-Fischer. Der Grund für den Austritt wurde gestern noch ermittelt. Eine Gefährdung für die Bevölkerung und auch für die Mitarbeiter habe zu keiner Zeit bestanden. Es gab keine Verletzten. "Wir sind in unserer Informationspolitik proaktiv vorgegangen und haben uns gleich an die Behörden gewandt." Die Ereigniskette habe sehr gut funktioniert.

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Autor: dor


2 Kommentare

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Hans Halbauer

Registriert seit: 23.04.2010

Kommentare: 60

02. November 2010 - 08:35 Uhr

Das Übliche: Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.
Selig sind die die glauben.

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Mark Kalewski

Registriert seit: 16.10.2010

Kommentare: 1233

03. November 2010 - 05:38 Uhr

Schade dass die BZ den Laienleser nicht aufklärt, was der ominöse Stoff namens VTC ist und welche Gefahren von ihm ausgehen können: Vinyltrichlorsilan, Gefahrenklasse 3 (X339 = reagiert in gefährlicher Weise auf Kontakt mit Wasser, besonders leicht entzündbare Flüssigkeit, Gefahr spontaner, heftiger Reaktionen).

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