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27. Februar 2010
Weg frei für den neuen Triathlon
Am 13. Juni geht es auf einen neuen Kurs/ Schwimmen vom Inseli bis Hertener Loch/ Tutti-Kiesi-Gelände bildet die Wechselzone.
RHEINFELDEN. Der Triathlon am 13. Juni steht. Die gesamte Strecke zu Land und zu Wasser ist bei der Großveranstaltung für Ausdauersportler neu – geblieben sind die Organisatoren: Reinhard Börner und Günter Kunze und die Unterstützung der Stadt. Monatelang tüftelte das Team an genehmigungsfähigen Lösungen. Seit Freitag gibt es grünes Licht für Lauf- und Radstrecke. Für die neue Schwimmstrecke vom Inseli und Hertener Loch wird das Okay noch erwartet.
Die Veranstalter sehen in dem Szenenwechsel vom Schloss mitten in die Stadt große Vorteile für Sportler und Zuschauer. Der Tutti-Kiesi-Bereich wird den Teilnehmern als Dreh- und Angelpunkt zur Verfügung stehen als Wechselzone und Verpflegungszentrum. An- und Abfahrten bereiten keine Schwierigkeiten, da die Zuschauer Anlaufstationen über die B 34 und die Güterstraße haben, Parkplätze können ausreichend rekrutiert werden.Was sich spielend einfach anhört, hat für die beiden Macher des Vereins Triathlon-Team , die Rheinfelden als sportliches Leistungszentrum mit regionalen Veranstaltungen profilieren wollen aber harte Planungsarbeit gekostet. Die ursprüngliche Variante musste sogar aufgegeben werden. Der Triathlon findet deshalb nur auf Rheinfelder Gemarkung statt, Grenzach-Wyhlen ist ausgeschieden, da Energiedienst AG und das DLRG Sicherheitsbedenken gegen eine Schwimmstrecke bis Wyhlen angemeldet haben.
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Jetzt wird über drei Entfernungen (Volks-, olympische- und Mitteldistanz) ganz auf Nummer sicher geschwommen. Die längste Strecke beträgt zwischen dem Einstieg in den Rhein beim Inseli und dem Hertener Loch 4,1 Kilometer, die kürzeste 1,1 Kilometer, was die Fließgeschwindigkeit eingerechnet effektiv 600 Meter ausmacht – ein ideale Länge für Hobbysportler und Einsteiger. Maximal 45 Minuten sind die Schwimmer nach Kunzes Erfahrung bis zum Hertener Loch unterwegs.
Das Gelände gegenüber wird als erste Wechselzone genutzt zum Umstieg aufs Rad. Die Abstimmung mit der Bahn über das beste Zeitfenster zur Überquerung der Gleise läuft noch. Durch die Routenänderung kommt es während des Wettbewerbs aber zur Sperrung des Verkehrs auf der B 34. Die Radstrecke führt über Herten und Warmbach außerhalb der Bebauung bis zum Freibad. Um auf den Dinkelberg über Nollingen, die Römerstraße bis Minseln, Eichsel, Degerfelden und den Wendepunkt Hagenbacher Hof zu kommen, geht es aber nicht ohne Straßensperrungen auf der B 316, auch die Mouscron Allee steht dem Verkehr an diesem Tag nicht zur Verfügung. Wenn die die 21 Kilometer-Route gefahren können die Zuschauer in der Mitteldistanz die Sportler gleich viermal die Runde drehen sehen. Zuschauerfreundlich gewählt ist auch die Laufstrecke, die auch als große Schlaufe durch die Stadt mit Fußgängerzone führt mit dem Tutti-Kiesi-Gelände als Start und Zielpunkt.
Damit die Veranstaltung professionell abläuft scheuen die Veranstalter weder Zeit noch Kosten. Rund 200 Helfer sind im Einsatz, darunter die Stadt mit dem Technischen Dienst für Absprerrungen, sowie THW und DLRG. Allelin die Profizeitnahme kostet 12 000 Euro, unter dem Strich rechnen Börner und Kunze mit einem Aufwand von rund 70 000 Euro. Gut 200 internationale Teilnehmer stehen schon auf der Liste. Das Interesse gilt als groß, so dass damit gerechnet wird, dass mindestens 1000 Teilnehmer an den Start gehen. Nachdem die verkehrsrechtliche Hindernisse ausgeräumt sind, gehen die Organisatoren auf die Zielgerade. Alle Vereine erhalten jetzt ein Schreiben mit einem Streckenplan, damit jeder informiert ist und keine Konkurrenzveranstaltungen in die Quere kommen.
Autor: Ingrid Böhm-Jacob
