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10. Januar 2013

Saujass in Adelhausen

Weil nimmt den Schinken mit

60 Spieler beim Saujass.

ADELHAUSEN (pmü). Im wahrsten Sinne des Wortes Schwein hatten die Teilnehmer des Saujass in Adelhausen: Alle 60 Teilnehmer durften am Schluss mit einem Stück Schwein nach Hause gehen. Das Sauschwänzle erhielt Helmut Rosum aus Grenzach-Wyhlen, er belegte den letzten Platz und bekam so traditionell das hintere Teilstückchen der Sau. Rosum war deshalb keineswegs enttäuscht: "Das Sauschwänzle wird in der Pfanne gebraten, gut gewürzt, dazu gibt es Kartoffeln und Gemüse."

Auf die Sau gekommen ist die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Adelhausen vor langem: "Vor etwa drei Jahrzehnten fingen wir damit an, am Dreikönigstag zum Preisjass einzuladen. Zu Gewinnen gab es damals Sachpreise, da das Interesse aber nachließ, kamen wir auf die Idee mit dem Saujass", erinnert sich Abteilungskommandant Erich Frech. "So ein Stück Fleisch nimmt jeder gerne mit nach Hause."

Die diesjährige Sau kam aus einer Schweinezucht aus Ötlingen. Das 138 Kilo schwere Tier wurde unter der Aufsicht eines Metzgers von Erich Frech und Alfons Rütschle geschlachtet, zerlegt und verwurstet. Vom Filetstück über die Kinnbäckle bis zum Sauschwänzle wurde beim Jassturnier am Dreikönigstag alles geboten. Jeder Teilnehmer konnte sich ein Stück Fleisch beziehungsweise ein Wurstpaket mit Schwarz-, Leber- und Bratwurst aussuchen.

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Klaus Weil, der den ersten Platz beim Saujass belegte, wählte das große Schinkenstück aus, der Zweite Simon Hohler nahm sich einen Kotelettstrang mit nach Hause und der Dritte Bernhard Heitzmann einen Schweinebraten.

Autor: pmü