Markt soll erweitert werden

Jörg Schimanski

Von Jörg Schimanski

Fr, 07. September 2018

Rheinhausen

Neben dem Rewe-Markt in Rheinhausen ist eine kleine Kaffeerösterei mit Regionalmarkt geplant.

RHEINHAUSEN. Der Rewe-Markt, der einzig verbliebene Grundversorger im Ort, soll um 300 Quadratmeter erweitert werden. Nördlich angrenzend ist eine kleine Kaffeerösterei mit Regionalmarkt geplant.

Für die geplante Erweiterung wurde ein Gutachten der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung erstellt. Die stellte fest, dass Rheinhausen mit einem Plus von neun Prozent in den vergangenen fünf Jahren eine dynamische Bevölkerungsentwicklung durchlaufe. Bis November 2017 gab es den Treff 3000 an der Kirchstraße, der den Standort aufgrund fehlender Entwicklungsmöglichkeiten jedoch schloss. Hier wird sich auch kein Lebensmittelmarkt mehr ansiedeln, da das Gebäude bereits in großen Teilen abgerissen wurde und an dieser Stelle ein Hotel entstehen soll.

Unmittelbar nördlich an den Rewe angrenzend sieht die Gemeinde vor, eine kleine integrative Kaffeerösterei sowie einen Regionalmarkt auf einer Gesamtfläche von rund 200 Quadratmetern zu errichten, wovon 100 Quadratmeter als Verkaufsfläche dienen sollen. "Da dieses Vorhaben vor allem auch Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen schaffen soll, leistet die Gemeinde einen wichtigen gesellschaftlichen und sozialen Beitrag in Rheinhausen", sagte Bürgermeister Jürgen Louis. Inhaltlich sei geplant, überwiegend regionale Produkte aus Baden und dem Elsass weiterzuverarbeiten und zu verkaufen. "Die Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange sind sehr positiv. Wir haben bereits im Vorfeld die Interessen der übergeordneten Behörden berücksichtigt", sagte Louis. Die entsprechende Änderung des Bebauungsplans wurde einstimmig beschlossen.

Neben der Änderung des Bebauungsplans "Bürgerzentrum" wurde das neue Baugebiet Im Spöttfeld in der Sitzung nur am Rande gestreift. Hier wurde eine kleinere Korrektur im Bebauungsplan vorgenommen, da die geplanten Eingrünungen im Norden und Nordosten nicht als aus den Darstellungen des Flächennutzungsplans entwickelt angesehen werden. Die Zustimmung zur der Änderung erteilte der Rat mit einer Gegenstimme.