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18. April 2013

Burgruine hat viel zu bieten

Förderkreis setzte sich das ganze Jahr über dafür ein, die reizvolle Atmosphäre zu erhalten.

  1. Der Vorsitzende des Förderkreises Burgruine Wieladingen, Gottfried Nauwerck (Mitte) zeichnete Gerhard Neugebauer (links), Leo Weiß und in Abwesenheit Helmut Arzner für ihr beständiges Engagement bei der Ausrichtung des Grillfestes am 1. Mai mit der Ehrenmedaille des Vereins aus Foto: Karin Stöckl-Steinebrunner

RICKENBACH. Zur 29. Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burgruine Wieladingen konnte der Vorsitzende Gottfried Nauwerck auch Rickenbachs neu gewählten Bürgermeister begrüßen, der zwar nach einer Woche Amtszeit die Ruine noch nicht besichtigt hat, dafür aber versprach, beim traditionellen Grillhock am 1. Mai anwesend zu sein, und auch das ausgefüllte Mitgliedsformular bereits griffbereit hatte.

In seinem Jahresrückblick sprach Nauwerck vom Wetterglück des Vereins am 1. Mai letzten Jahres und dankte den beiden Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins Rickenbach und Bad Säckingen für ihre Hilfe sowie der Trachtenvereinigung Alt-Hotzenwald für den bewährten Auf- und Abbau der großen Grillvorrichtung. Die Besucher, so Nauwerck stolz, seien immer wieder überrascht über den einmaligen Reiz der romantischen Atmosphäre an diesem Grillplatz. Auch beim gemeinsamen Kinderferienprogramm der drei Hotzenwaldgemeinden hatte sich der Verein eingebracht. An drei gut besuchten Terminen waren jeweils 20 Kinder und zehn Erwachsene vor Ort gewesen. Im September hat der Vorsitzende selbst eine Abteilung der Firma Sedus mit 60 bis 70 Personen anlässlich ihres Betriebsausflugs durch die Anlage geführt. Nauwercks Dank galt auch der Gemeinde für die Ausbringung von Kies auf dem Grillplatz, auf dem so ein witterungsgeschütztes Holzlager eingerichtet werden konnte. Auf diese Weise kann der Platz ohne Vorarbeit während der ganzen Wander-saison zum Grillen genutzt werden.

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Nauwerck berichtete weiter, der Verein sei in der Schweizer Burgenzeitschrift gewürdigt worden und zudem habe er in der Burgenstube Basel einen Vortrag gehalten. Er informierte darüber, dass das 500 Seiten starke, von Fachleuten hoch gelobte Buch von Andre Gutmann über die Herren von Wieladingen restlos ausverkauft sei und nun anstelle einer Neuauflage als Ganzes ins Internet gestellt werden soll. Nauwerck lobte außerdem die Beständigkeit der Infotafeln auf der Oberburg, die noch vollkommen intakt und zudem farbecht seien. Das Fragment eines Torbogens hingegen habe im letzten Sommer Schaden erlitten und müsse repariert werden.

Hock am 1. Mai ist die Haupteinnahmequelle

Etwa die Hälfte seiner Einnahmen erzielt der Verein durch Mitgliedsbeiträge, die andere Hälfte durch Veranstaltungen und Spenden. Nauwerck betonte nochmals ausdrücklich die Wichtigkeit der jeweils am 1. Mai durchgeführten Veranstaltung, deren Erlös in voller Höhe für den Erhalt der Anlage verwendet wird. Daher ehrte der Verein drei Personen, die sich über lange Jahre hinweg bei dieser Veranstaltung besonders eingesetzt haben mit der Ehrenmedaille der Burgruine Wieladingen, und zwar Leo Weiß, Gerhard Neugebauer und Helmut Arzner. Leo Weiß hat 15 Jahre lang im Vorstand mitgearbeitet und das Grillfest wesentlich organisiert, Gerhard Neugebauer hat, obwohl selbst kein Vereinsmitglied, als Vorsitzender der Trachtenvereinigung für den Grillstand gesorgt und Helmut Arzner kümmert sich als Koch immer um das leibliche Wohl der Gäste. Als Abschlusshinweis gab Nauwerck den Mitgliedern mit auf den Weg, das Traumziel für das 30-jährige Bestehen des Förderkreises nächstes Jahr wäre die Möglichkeit zur Organisation eines Helferpools, der eine Rotation der aktuellen Helfer im Dreijahresrhythmus ermöglichen würde.

DER FÖRDERKREIS

Burgruine Wieladingen hat aktuell 130 Mitglieder, die sich etwa je zu einem Viertel aus Einwohnern der Gemeinden Rickenbach, Bad Säckingen und Murg sowie aus einem weit verzweigten Netz von Freunden der Burg zusammensetzten, was zum einen den Rang der Burgruine, zum anderen die Verbundenheit mit ihr dokumentiert.

Kontakt für Interessenten über Gottfried Nauwerck, Tel. 07761/1895.  

Autor: kss

Autor: Karin Steinebrunner