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15. September 2014

Der Himmel war bunt

Das Drachenfest auf dem Flugplatz Hütten zog an zwei Tagen knapp 4000 Besucher an.

  1. Die meisten Drachenbauer setzten auf LED. Nur einer ließ noch Feuer kreiseln. Foto: Hasswani

  2. Große Drachen, kleine Menschen: Zwei Tage lang bevölkerten bunte Gebilde den Himmel über Hütten. Rainer Neuner und Volker Przybilla (rechts) waren mit den Windverhältnissen zufrieden. Foto: Sandhya Hasswani

  3. Foto: Hasswani

RICKENBACH-HÜTTEN. Das Drachenfest in Hütten ist vorbei: Das Wetter spielte den Veranstaltern und Piloten den nötigen Wind in die Schnüre, und es gab kaum einen Besucher, der bei dieser Veranstaltung nicht in den Genuss hochkarätiger Himmelsbilder kam.

Trotz des anfänglich durchwachsenen Wetters am Samstag zog es nachmittags rund 1300 Schaulustige auf den Flugplatz in Hütten. Drachenpiloten aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar Holland waren vertreten. Viele bauten bereits vormittags ihre Konstruktionen auf und am frühen Nachmittag begann Kommentator Rainer Neuner seine Moderation.

Was gab es da nicht alles zu bestaunen: Pinguine, Krokodile, ja sogar ein riesiger Wal und eine 60 Meter lange Krake lernten hier das Fliegen. Elegant schwebten hunderteckige Facettenkonstruktionen neben historischen Bambusdrachen, glitzernde Drachenketten reihten sich endlos himmelwärts, und inmitten des Trubels zogen Lenkdrachen schnittig ihre Runden. Auf der weitläufigen Wiese durfte jeder, der einen Drachen mitgebracht hatte, diesen steigen lassen. Zwischenzeitlich flaute der Wind ab, frischte dann aber genügend auf, um dem Team4Fun seinen Auftritt zu ermöglichen. Es legte eine Choreographie hin, die allen anderen Konstruktionen für einige Minuten die Show stahl.

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Abends traten verlässlichere Windverhältnisse auf – für die mit Leuchtkörpern beschwerten Drachen eine wichtige Voraussetzung. LED lag klar im Trend – auch beim Team4Fun. Einzig Volker Przybilla riskierte einen Feuerkreisel an seiner Drachenschnur. Ein Feuerwerk in seiner ganzen Pracht durfte zum krönenden Abschluss des Abends bestaunt werden. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Windes, schon früh tummelten sich riesige Gebilde an Hüttens Himmel. Mittags zählten die Veranstalter mehr als 2 500 Besucher. "Die Atmosphäre ist entspannt und die Landschaft einmalig, das macht Hütten einzigartig", erklärte Neuner. Bis in den späten Nachmittag ging das bunte Spektakel.

Mehr Bilder gibt’s unter http://mehr.bz/drachenfest

Autor: Sandhya Hasswani