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29. Mai 2012

Jetzt fliegen sie wieder

34 Piloten und 23 Flugzeuge beim 49. Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelflug.

  1. Beim 49. Hotzenwaldwettbewerb sorgt Erika Schwöller im Team von Dieter Perduzzi mit ihrer „Schlepphexe“ dafür, dass die Segelflugzeuge hoch geschleppt werden. Foto: Sigrid Scheider

RICKENBACH-HÜTTEN. Über dem Segelfluggelände der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH) in Hütten starten seit Samstag wieder die "weißen Vögel". Erstmals übernimmt Marcus Neubronner die Wettbewerbsleitung. Der 49. Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelflug dauert vom 26. Mai bis zum 2. Juni. Neubronner löst Frieder Göltenbott in der Leitung des Wettbewerbs ab.

"Wir arbeiten eng zusammen und wechseln uns ab, Frieder fliegt dieses Jahr selbst mit. Im kommenden Jahr bin ich dann wieder an der Reihe", sagt Marcus Neubronner, der Vorjahressieger bei den Einsitzern, beim Eröffnungsbriefing am Samstagmorgen. Die Veranstalter freuen sich über die Anmeldung von 34 Piloten und 23 Flugzeugen. "Die Teilnehmerzahlen sind wieder leicht steigend", konnte Hubert Matt, der Vorsitzende der LGH, erfreut mitteilen, er hoffe auf gutes Flugwetter und viele Wettbewerbstage während der kommenden Woche. Das Wettbewerbsgebiet umfasst den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und den Schweizer Jura.

Ganz auf dem neuesten Stand ist die Berichterstattung via Live-Ticker auf Facebook, die der Verein eingerichtet hat. "Hier können Freunde und Bekannte der Piloten die aktuellsten Informationen mitverfolgen", sagt Bernhard Egger, Pressesprecher der Luftsportgemeinschaft. Kathrin Neubronner, die Ehefrau des Wettbewerbsleiters, pflegt hierfür die aktuellsten Daten ein.

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Auch wenn es darum geht, die Segelflugzeuge in die Lüfte zu bringen, ist eine Frau ganz vorne mit dabei. Schon seit einigen Jahren schleppt Erika Schwöller von der Ortsgruppe Wehr mit ihrer "Schlepphexe" Segelflugzeuge nach oben. "Eigentlich ein Männergeschäft", wie sie lachend erklärt.

Meteorologe Manfred Reiber, der schon in den vergangenen Jahren mit seinen Wetterprognosen mithalf, Strecken über 500 Kilometer auszuschreiben, steht der Luftsportgemeinschaft erneut zur Seite. "Auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen konnten so immer auch kleine Wetterfenster ausgenutzt werden", beschreibt Neubronner die positive Zusammenarbeit. Abschließend erklärte er: "Insgesamt sind wir also bestens vorbereitet und erwarten einen erfolgreichen und spannenden Wettbewerb."

Autor: Sigrid Schneider