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05. Juli 2011

Attentat auf Norbert Moosmann

KOMMENTAR: Da stellen sich die Haare auf

So langsam macht sich Rickenbach einen Namen weit über den Hotzenwald hinaus. Wurde die Quasi-Pleite vielfach noch mit einiger Belustigung zur Kenntnis genommen, schüttelt es die Gesprächspartner angesichts des neuerlichen Attentats auf Moosmann vor Entsetzen und Abscheu. Unbestritten ist – oder sollte sein –, dass das Spielen mit der Todesangst eines Menschen weder in der politischen noch in sonst einer Auseinandersetzung Mittel sein darf. Damit ist die Grenze des Anstands weit überschritten.

Mehr oder weniger hinter vorgehaltener Hand macht sich jetzt in Rickenbach der Verdacht breit, Moosmann könnte dieses und die vorhergehenden Attentate selbst inszeniert haben. Um sich wieder Rückhalt in der Bevölkerung zu sichern... Um Zeit (und Geld?) zu gewinnen, und sei es nur für ein paar Monate? … Es stellen sich die Haare zu Berge – bei dem Gedanken, dass dem so sein könnte, ebenso wie bei der Vorstellung, dass Moosmann damit ein kaum wieder gutzumachendes Unrecht getan würde. Je länger man darüber nachdenkt, desto stärker wird die Fassungslosigkeit, die all diese Überlegungen hinterlassen. Aufklärung kann nur ein (hoffentlich schneller) Ermittlungserfolg der Polizei bringen.

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Autor: Katja Mielcarek