Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
22. Januar 2012 15:01 Uhr
Riegel / Emmendingen
Großfahndung nach Flüchtigem ohne Ergebnis
Die Suche nach einem flüchtigen Einbrecher, der von Zeugen am Samstag bei Riegel gesehen worden sein soll, verlief bislang ergebnislos. Auch der Einsatz starker Polizeikräfte und eines Hubschraubers hatten am Samstag keinen Fahndungserfolg gebracht.
Der Mann war in der Nacht zum Freitag bei einem Einbruch in eine Villa in Freiburg-Günterstal festgenommen worden. Am frühen Freitagnachmittag gelang dem 22-jährigen Mann dann trotz angelegter Handschellen die Flucht, als er im Freiburger Amtsgericht am Holzmarkt in der Innenstadt dem Haftrichter vorgeführt werden sollte. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Am Samstag meldeten Zeugen, dass sie den Mann, auf den die Täterbeschreibung passt, am Leopoldskanal im Bereich von Riegel am Kaiserstuhl gesehen haben wollen.
Die Polizei startete eine Suchaktion mit einem Hubschrauber sowie Einsatzkräften von Bundespolizei, Autobahnpolizei und mehreren Streifen der Polizeidirektion Emmendingen. Doch auch der Großeinsatz brachte keine heiße Spur zu dem Flüchtigen, trotz der Suche mit der Wärmebildkamera vom Hubschrauber aus.
Dafür, dass der bei Riegel gesichtete Mann der Gesuchte war, spricht nach Angaben der Polizei die Aussage des Zeugen. Der will an den Handgelenken des Mannes noch Handschellen mit durchtrennter Kette gesehen haben. Über Radio wurden am Samstagnachmittag Warnhinweise gesendet, im Bereich Riegel keine Anhalter mitzunehmen.
Werbung
Diverse Hinweise, wonach der Entflohene im Lauf des Samstags von Zeugen in Freiburg gesichtet worden sei, erwiesen sich bei der Überprüfung der beschriebenen Personen allerdings als falsch.
Der Gesuchte trug bei seiner Flucht am Freitag eine braune Jacke und graue Jeans. Er ist hager und hat nach hinten gekämmte Haare. Er ist bei der Polizei wegen Diebstahl- und Gewaltdelikten bestens bekannt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit und sofortige Information über Notruf 110. Keinesfalls solle man eine etwaige verdächtige Person selber ansprechen.
Autor: mw
