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16. September 2014

Spiel und Spaß mit und ohne Wasser

!3 Mannschaften der Riegeler Vereine beteiligten sich am "Spiel ohne Grenzen" der Feuerwehr / Zwei Fehlalarme am Samstag.

  1. Riegel. Die Lanzenspitze hat getroffen, die Wasserbombe ist zerplatzt. Foto: Roland Vitt

RIEGEL. "Spiel ohne Grenzen" für die Vereine, Tage der offenen Tür für interessierte Bürger und zwei Fehlalarme – bei der Riegeler Feuerwehr war am Wochenende einiges geboten.

Gleich zweimal rückte die Wehr zur Firma Lekkerland ins Gewerbegebiet Oberwald aus, weil dort die Brandmeldeanlage Alarm gab – um 7.15 und um 11.30 Uhr. Beide Male handelte es sich um falschen Alarm.

Offensichtlich hatten die Riegeler Floriansjünger einen guten Draht zu Petrus, denn nach dem verregneten Freitag herrschten angenehme Temperaturen am Samstag, als zahlreiche Riegeler Vereine zum "Spiel ohne Grenzen" antraten – der Höhepunkt des Programms am Samstag. 13 Vereinsmannschaften gingen bei dem zum sechsten Mal stattfindenden "Spiel ohne Grenzen" an den Start. Fünf Stationen, die auf Riegel verteilt waren, galt es zu absolvieren. Wasser-, Sport- und Denkspiele waren ebenso gefragt wie das Balancieren über eine am Boden liegende Feuerwehrleiter – in mit Wasser gefüllten Gummistiefeln.

Der stellvertretende Kommandant Stefan Motzkus und Jugendwart Frank Seebacher hatten sich die kniffligen Spiele ausgedacht und bis zum Start um 14 Uhr alles bestens vorbereitet. Jeweils vier Personen bildeten ein Team, die Spiele waren schnell erklärt. Alle 15 Minuten wurde eine Mannschaft losgeschickt. Station eins war bei der "Römerhalle". Hier erhielten die Teilnehmer ein Fahrrad und eine Lanze, mit denen es radelnd eine mit Wasser gefüllte "Wasserbombe" (Luftballon) zum Zerplatzen zu bringen galt. Am Kirchplatz wartete eine Konzentrationsaufgabe. Hier mussten die Teilnehmer ausgelegte alltägliche Gegenstände einprägen, sich dann wegdrehen und die Dinge in der richtigen Reihenfolge aufsagen. Spiel drei war am Brunnenplatz. Den Teilnehmern wurden Gummistiefel verpasst, die zusätzlich mit Wasser aufgefüllt wurden. Damit mussten die Akteure einen Hindernisparcours durchlaufen und dabei so wenig Wasser wie möglich verschütten. Station vier war beim "Speckbrettle". Dort mussten die Teilnehmer einen zwischen die Füße geklemmten Ball während des Schaukelns in einen Basketballkatkorb treffen. Das fünfte und letzte Spiel war bei der Feuerwehr. Hier mussten die Teilnehmer mit Wasser im Mund gurgelnd "Wörter" aufsagen, die die Mitspieler erkennen mussten.

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Gewinner des Wanderpokals wurde die Mannschaft vom Turnverein Riegel, gefolgt vom Team "RAV die Jungen" und den Swipogos. Die Siegerehrung wollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Nach der Siegerehrung ab 19.30 Uhr unterhielt DJ "Schlammi" (Patrick Anhorn) mit seinen "heißen Scheiben" die Gäste bis spät in die Nacht hinein. Über den weiteren Verlauf des Tags der offenen Tür berichtet die BZ noch.

Autor: Roland Vitt