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07. Februar 2012
Südbadische Ringervereine mit guter Jugendarbeit
Rund 330 Nachwuchsathleten bei Titelkämpfen des Verbandes.
RINGEN (lohe/jd). Der Südbadische Ringerverband (SBRV) muss sich um die Jugendarbeit seiner Vereine nicht sorgen. Am zweiten Wettkampftag der südbadischen Meisterschaft in Waldkirch waren 106 C-Jugendliche und 73 D-Jugendliche am Start. In der Summe aller Altersklassen, also auch der A- und B-Jugend am Tag zuvor, ergibt sich somit eine Teilnehmerzahl von 329 Ringern. Dies waren 20 Jugendringer mehr als im Vorjahr.
Besonders der Zuwachs in der jüngsten Altersklasse (D-Jugend) um 15 Athleten stimmten SBRV-Jugendreferent Klaus Blank (Radolfzell) zuversichtlich. "Die Vereine haben erkannt, dass sie sich stärker um den Nachwuchs bemühen müssen, wenn die Kinderzahlen zurückgehen. Offensichtlich ist ihnen dies gut gelungen", resümierte Blank.
In der Vereinswertung behauptete sich bei der A-Jugend der KSV Tennenbronn mit 22 Punkten vor dem SV Triberg (20), der WKG Weitenau-Wieslet (18) und KSV Hofstetten (17). Bei der B-Jugend setzte sich der RV Rümmingen 03 mit 20 Punkten sicher durch vor dem ASV Urloffen (15), KSV Haslach (14) und ASV Renchen (13). Die Wertung bei der C-Jugend gewann der KSV Taisersdorf (23) vor KSV Tennenbronn, RG Lahr (je 20) und SV Eschbach (17). Bei der D-Jugend ließ die RG Lahr (18) den StTV Singen (14), KSV Tennenbronn und die WKG Weitenau-Wieslet (je 13) hinter sich.
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Rechnet man die Punkte der Vereine in allen vier Jugendklassen zusammen, so muss dem KSV Tennenbronn die beste Jugendarbeit bescheinigt werden. Die Schramberger Stadtteilringer führen diese Liste souverän mit 61 Punkten vor dem KSV Taisersdorf (51), der WKG Weitenau-Wieslet, KSV Hofstetten (je 42) sowie SV Triberg und ASV Renchen (je 41) an.
Positiv ist indes, dass die Titelträger der A- und B-Jugend aus neun sowie acht Vereinen kommen. Für den Oberrhein gab es bei der A-Jugend fünf Medaillen. Titelträger waren Fabian Kibgis (RG Hausen-Zell), Stefan Kilchling (WKG Weitenau-Wieslet) und Felix Krafft (TuS Adelhausen). Bei der B-Jugend gab es sogar achtmal Edelmetall. Die Titel holten Johannes Voegele (TuS Adelhausen), der vor Andreas Heidt (RV Rümmingen) gewann, und der Rümminger Alexander Kizimov.
Mit 83 Teilnehmern wurde bei der A-Jugend das Vorjahresergebnis (69) deutlich übertroffen. Andererseits gab es bei der B-Jugend gegenüber 2011 (81) einen unerklärlichen Rückgang (67). "Vielleicht ist der älteste B-Jugendjahrgang des Vorjahres jetzt der Jüngste bei der A-Jugend und dazu ein starker Jahrgang", sieht Blank eine mögliche Erklärung. "Vielleicht haben aber auch manche Vereine, die 2011 einige Athleten des jüngsten A-Jugendjahrgangs aufgrund geringer Erfolgsaussichten nicht mit auf die Meisterschaft nahmen, umdisponiert. Die Zahlen sind kein Grund zur Besorgnis. Die Vereine haben erkannt, dass sie sich nur durch gezielte Jugendarbeit am Leben erhalten können."
Gute Kondition bewies Nico Streule (TuS Adelhausen/31 Kilo), der auf dem Weg zur C-Jugend-Meisterschaft sechs Kämpfe bestritt. Weitere Oberrheintitelträger waren Luca Di Miccli (TSV Kandern) sowie die D-Junioren Paul Schmidt (Adelhausen), Leonard Zavarin (RV Rümmingen) und Till Denner (Hausen-Zell).
Autor: lohe
