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06. Februar 2012
Yves Vogt und Thomas Bachmann gewinnen Verbandstitel
Lediglich 42 Athleten bei der südbadischen Ringermeisterschaft im Freistil / Alex Asal und Patrick Sutter holen Silbermedaille.
RINGEN (lohe/jd). Die beiden früheren Adelhauser Michael Kaufmehl (SV Triberg) und Viktor Reh (RKG Freiburg) haben bei der südbadischen Ringermeisterschaft der Männer im freien Stil den Hattrick geschafft. Sie verteidigten nicht nur ihren Titel zum zweiten Mal erfolgreich, sondern gehörten zusammen mit Eduard Semke (RG Lahr) zu den überragenden Athleten der durch die RG Waldkirch-Kollnau gut organisierten Titelkämpfe.
Allerdings waren die Titelkämpfe mit nur 42 Athleten äußerst schwach besetzt. Verbandspräsident Martin Knosp (Urloffen) war damit nur bedingt zufrieden, zumal in Jürgen Schlegel (ASV Urloffen), Lukas Schöffler (RKG Freiburg), Steffen Blum (KSV Wollmatingen), Sven Kiefer (SV Triberg) und dem noch immer an den Folgen einer Ellenbogen-Operation laborierenden Manuel Wolfer (RG Hausen-Zell) fünf Ringer fehlten, die 2011 drei Gold- und zwei Silbermedaillen holten.
Für den Bezirk Oberrhein sprangen vier Medaillen heraus – davon für die WKG Weitenau-Wieslet. Während Yves Vogt und Thomas Bachmann jeweils die Goldmedaille holten, gab es für Alex Asal und Patrick Sutter (RG Hausen-Zell) jeweils Silber.
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Für Kaufmehl war es sogar der vierte Titel in Folge. Indes holte er sich 2009 den Sieg in der 96-Kilogramm- Klasse. Danach war er bis 84 Kilo vorne. Der Triberger legte seine Gegner zwar nicht reihenweise auf die Schultern. Sein Auftreten auf der Matte erweckte jedoch den Anschein, als könne er noch eine Schippe drauflegen, wenn es nötig wäre. So etwa im Finale gegen Alex Asal (Weitenau-Wieslet), in dem sich Kaufmehl mit einem 2:0-Rundensieg (3:0 und 1:0 Punkte) begnügte. Zuvor hatte Asal den Furtwanger Tobias Haaga dank einer Wertung Sekunden vor Ende der dritten Runde bezwungen.
Bis 96 Kilo musste Viktor Reh ausgerechnet im Letzten seiner fünf Kämpfe über drei Runden gehen, da ihn Igor Maier (RKG Freiburg) in der ersten Runde mit 2:0 überrascht hatte. Reh konterte überzeugend mit 6:2 und gewann auch Runde drei mit 1:0. In beeindruckender Weise kam der junge Eduard Semke zum Titelgewinn bis 55 Kilo. Er sammelte in fünf Kämpfen 50:1 Wertungspunkte.
Die Gunst der Stunde nutzte der Weitenau-Wiesleter Thomas Bachmann. Er besiegte Patrick Sutter (RG Hausen-Zell) im Finale der 74-Kilo- Klasse mit 6:5 und 5:0.
Unverhofft kam der Taisersdorfer Stefan Käppeler zu Titelehren im 66-Kilo- Limit. Nachdem er das vorweggenommene Finale gegen Titelverteidiger Alexander Semisorov (RV Rümmingen) klar mit 2:6 und 0:6 verloren hatte, trat Semisorov verletzungsbedingt nicht mehr an und wurde Fünfter. "In drei Wochen ist die deutsche Meisterschaft, da war das Risiko zu groß", erklärte Eduard Frick, Gründer des RV Rümmingen. Somit holte sich Käppeler den Titel durch einen knappen Sieg gegen seinen Ex-Teamkollegen Urs Geßler (RKG Freiburg).
In der schwach besetzen 60-Kilo-Klasse reichten Yves Vogt (WKG Weitenau-Wieslet) zwei Siege gegen Raphael Reis (KSK Furtwangen) und Abdelali Boudoukha (SG Village-Neuf) zur Meisterschaft. Die Vereinswertung gewann die WKG Weitenau-Wieslet mit 17 Punkten klar vor KSV Hofstetten (13) und RKG Freiburg (12). Vorjahressieger SV Triberg (9) wurde Fünfter.
Autor: lohe, jd
