Sebastian König

JAZZ: Vielfältiges Spektrum

Udo Andris

Von Udo Andris

Fr, 18. Januar 2019

Rock & Pop

Ein versierter Multiinstrumentalist, der sich stilistisch nicht einengen lässt: Das aktuelle Schaffen Sebastian Königs, der Schlagzeug und Perkussion ebenso gekonnt einsetzt wie Klavier und Keyboards, darf vielleicht als eine Art Neo-Fusion aufgefasst werden. Als eine Melange, die Jazzanleihen, Pop-Appeal und zeitgemäße elektronische Sounds geschmackvoll integriert. König, 1980 geboren, ist verantwortlich für sein 2017 ins Leben gerufenes Groovebox Creative Recording Studio in Breisach und ein Plattenlabel. Darauf erschien nun sein erstes Minialbum, dessen vier Tracks Königs Spektrum dokumentieren. Besonders hörenswert "Sleepless" mit einem romantisierenden Klavier, viel melodischem Schmelz und der Cellistin Anna Werner, die dem Stück einen kammermusikalischen Habitus gibt. Oder "Breathless Pumpking", das mit rockenden Beats, schwelgerischen Harmonien und Synthesizer-Zyklen an Kraut und New-Romantic-Pop erinnert.

Sebastian König: Sebastian König (Groovebox Records).