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Bodo Weis
Registriert seit: 26.05.2009
Kommentare: 862
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09. Juni 2012 - 16:43 Uhr
Aber Herr Nils Schmid, zu Erinnerung:
Haushaltsbegleitgesetz 2004 vom 29.12.2003
§ 3 EStG
Freibetrag für Übergangsgelder:
Senkung des Freibetrags auf 10.800 €
§ 3 Nr. 9 EStG
Freibetrag für Abfindungen:
Senkung der Freibeträge um 12%
§ 3 Nr. 15 EStG
Freibetrag für Heirats- und Geburtshilfen:
Senkung des Freibetrags auf 315 €
§ 3 Nr. 34 EStG
Streichung der Steuerbefreiung der Zuschüsse für
Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
§ 3 Nr. 63 EStG
Steuerfreiheit der Beiträge auch für Direktversicherungen;
Beschränkung auf lebenslange Altersversorgung und
Aufstockung um 1 800 €
§ 3 Nr. 15 EStG
Abschaffung des Freibetrags für Heirats- und
Geburtsbeihilfen des Arbeitgebers
Die Liste ist unvollständig!!
Bundeskanzler Gerhard Schröder (Rot-Grüne Koalition)
1998 bis 2002 Kabinett Schröder I
2002 bis 2005 Kabinett Schröder II
Na noch irgendwelche Fragen?
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Günther Müller
Registriert seit: 18.02.2011
Kommentare: 82
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10. Juni 2012 - 12:48 Uhr
Es ist bedauerlich, daß Schmid in der Vermögenssteuer nur eine Möglichkeit sieht, um ausgeglichene Haushalte zu erreichen. Ich würde die Vermögenssteuer als ein Mittel sehen, um die zunehmend größer werdende Spanne zwischen Arm und Reich zu verringern. Die Vermögenssteuer könnte helfen die Umverteilung von unten nach oben zu stoppen und endlich wieder die Richtung der Umverteilung zu korrigieren.
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Gregor Bähr
Registriert seit: 19.08.2011
Kommentare: 398
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10. Juni 2012 - 17:40 Uhr
Gute Idee, Herr Schmid. Ist schon längst überfällig.
Ich wünsche viel Energie und viele Unterstützer bei der Umsetzung.
Es wäre Zeit für eine "Große Kompression" a la USA 1930/40er Jahre. Damit die immer größere Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland wenigstens wieder ein bißchen kleiner wird, als sich noch immer weiter zu öffnen.
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Rainer Brombach
Registriert seit: 11.11.2011
Kommentare: 874
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10. Juni 2012 - 17:46 Uhr
Nach Angaben des statistischen Landesamtes haben sich die kassenmäßigen Steuereinnahmen des Landes im Jahr 2011 um 10,1 % erhöht. Von Ausgabenkürzungen zum Ausgleich des Landeshaushalts kann somit keine Rede sein. Es würde schon reichen, einfach nicht mehr als im Vorjahr auszugeben.
Aber ein Sozialdemokrat, der das Geld nicht mit vollen Händen aus dem Fenster wirft, wäre eindeutig in der falschen Partei. Daher werden sie natürlich den Versuch unternehmen, wieder eine Vermögenssteuer einzuführen. Und sie werden die Betriebsvermögen einbeziehen müssen, ansonsten macht ihnen das Verfassungsgericht einen Strich durch die Rechnung.
Das Recht der Mehrheit ist es, mit demokratischen Mitteln die Reichen zur Kasse zu bitten. Das Recht der Reichen ist es, das Land zu verlassen, wenn die Mehrheit jedes Maß verliert.
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Martin Burster
Registriert seit: 31.01.2010
Kommentare: 1354
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10. Juni 2012 - 20:39 Uhr
Herr Brombach, so schlimm kann es noch nicht sein. Die Zahl der Millionäre steigt jedes Jahr. Ebenso das Anlage- und Immobilien-Vermögen. Eine vernünftig konzipierte Vermögenssteuer würde niemandem wirklich schaden.
Wer das nicht will, kann sicher in so Länder wie die USA ziehen. Falls dann allerdings durch die Finanzkrise oder anderes das Vermögen weg ist, sollten diejenigen auch in diesen Ländern bleiben und das jeweilige Sozialsystem "genießen".
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Rainer Brombach
Registriert seit: 11.11.2011
Kommentare: 874
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10. Juni 2012 - 21:55 Uhr
@Martin Burster
Wenn Sie nur die deutschen Milliardäre anschauen, die längst in der Schweiz, Österreich oder Großbritannien leben, dann können Sie vielleicht ermessen, wieviel Einkommenssteuer uns dadurch entgeht. Zu hohe Steuersätze schaden nicht den Millionären, sie schaden dem Staat. Was die Umverteiler gerne vergessen ist, viele Prozent von wenig ist immer noch wenig, wenige Prozente von viel kann aber ne ganze Menge sein.
Den Befürwortern der Vermögenssteuer scheint es aber nicht um mehr Einnahmen für den Staat zu gehen, sondern um weniger Wohlstand bei ihren Nachbarn. Deshalb sind Argumente der Vernunft in der Regel vergebliche Liebesmüh.
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Gregor Bähr
Registriert seit: 19.08.2011
Kommentare: 398
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10. Juni 2012 - 22:44 Uhr
@Rainer Brombach
"Das Recht der Reichen ist es, das Land zu verlassen, wenn die Mehrheit jedes Maß verliert."
Wo sehen sie aktuell in Deutschland den Fall, daß die Mehrheit (in bezug auf Besteuerung Vermögender) jedes Maß verliert? Oder war das nur eine allgemeine Aussage ohne jeden konkreten Bezug?
"Was die Umverteiler gerne vergessen ist, viele Prozent von wenig ist immer noch wenig, wenige Prozent von viel kann aber ne ganze Menge sein."
Die Umverteiler von unten nach oben haben dies sehr wohl im Blick.
Siehe unter anderem die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent. So was bringt richtig Kohle, da alle und gerade die "breite Masse" richtig dafür abdrücken.
Ich möchte noch Warren Buffett zitieren, einen der reichsten Männer der Welt (sinngemäß, nicht wörtlich): "Im Moment findet durchaus Klassenkampf statt, und es ist meine Klasse, die der Reichen, die gewinnt."
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Ilse Schmidt
Registriert seit: 31.07.2010
Kommentare: 305
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10. Juni 2012 - 23:52 Uhr
schön naiv, wer glaubt, dass eine Steuererhöhung für Vermögende etwas gegen die Schere arm/reich zu Wege bringt. Sie bringt lediglich etwas zustande für eine Verwaltung, die gern noch mehr Geld für irgendwelchen Käse ausgeben mag....
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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11. Juni 2012 - 00:16 Uhr
Eine Vermögenssteuer ist dringend geboten, aber auch eine Steigerung des Spitzensteuersatzes, die Unterwerfung von Zinseinkünften und Erbschaften unter die Einkommenssteuer und eine kräftige Steuer auf den Gewinn aus Grundstücksverkäufen.
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Herbert Pommerenke
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 994
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11. Juni 2012 - 11:35 Uhr
Tja so ist es in einem Sozialstaat wie Deutschland!
Der Reiche sagt: Ich brauche den Gewinn für Rücklagen und Investitionen
sowie für Steuerfachleute um die Steuerabgaben so gut wie möglich zu
reduzieren. Sollte das nicht ausreichen investiere ich in steuerfreie
Aktien, denn die Gewinne sind Steuerfrei.
Der Arme sagt: Die Steuern sind zu hoch ich kann meine gestiegene
Miete kaum bezahlen und mein wenig erspartes Geld muss ich bereit
halten, dass wenn ich je auf Hartz IV komme es zuerst ausgeben muss.
Tolle soziale Marktwirtschaft!!
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