Regatta mit "grandiosem Endspurt"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 17. Mai 2018

Rudern und Kanu

Rheinfelder Nachwuchsruderinnen Luisa Gathmann und Malin Grether zeigen sich bei Internationaler Regatta des DRV in München.

RUDERN (BZ). 15 Nationen ließen bei der Internationalen Ruder-Regatta des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) in München ihre Boote ins Wasser – für Deutschland mit dabei: Malin Grether und Luisa Gathmann vom RC Rheinfelden. München ist regelmäßig eine wichtige Standortbestimmung im Nachwuchssektor, laut DRV "die führende europäische Leistungssport-Regatta im Junioren-Bereich".

Malin Grether und Luisa Gathmann starteten auf der Münchner Olympia-Regattastrecke von 1972 unter anderem im Vierer ohne Steuermann – hier bildeten sie mit dem Regensburger RK eine Renngemeinschaft als Team "Süddeutschland". Höhepunkt für die Rheinfelderinnen bildete das Achterrennen am Schlusstag der Regatta.

Hier konnten sie sich mit dem süddeutschen Achter, unter anderem mit dem Ulmer RC Donau und der Frankfurter RG, in einer Zeit von 7:20,04 Minuten über die 2000-Meter-Strecke den dritten Platz sichern. Zwei deutsche Boote ließen sie hinter sich, schneller waren die tschechische Nationalmannschaft (7:12,13) und das Boot "Nordostdeutschland", das in 7:15,33 Minuten rund fünf Sekunden vor den Rheinfelderinnen das Ziel passierte. Am ersten Tag der Regatta hatten sich Grether und Gathmann mit ihrem deutschen Vierer zunächst im Vorlauf gegen die Nationalmannschaften der Schweiz, Großbritanniens, sowie gegen Tschechien und Polen behaupten müssen. Sie waren nach 7:51,78 Minuten im Ziel und verpassten als Vierter das A-Finale, für das Platz zwei nötig war, um rund sieben Sekunden. Im B-Finale erreichten Gathmann/Grether mit ihrem deutschen Boot gegen die internationale Konkurrenz Platz fünf.

Langer Atem im Vierer ohne Steuermann

In ihrem Vierer-Rennen über 2000 Meter bewies das deutsche Boot mit dem Rheinfelder Duo einen langen Atem. Nach einem "grandiosen Endspurt", so der Rheinfelder Trainer Jörg Süßle, ließen sie in einer Zeit von 7:49,37 Minuten ein deutsches Boot (7:51,57) hinter sich und belegten hinter der siegreichen Equipe aus Großbritannien (7:39,39), der Schweiz (7:41,22) sowie der RGm. Mecklenburg-Vorpommern/Vegesacker RV (7:41,86) den vierten Platz.