Die Umfahrung hat für sich einen Wert

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Fr, 28. September 2012

Rümmingen

Rümmingen kämpft weiter.

RÜMMINGEN (us). "40 Jahre wurden wir hingehalten und jetzt heißt es April, April", fasst Bürgermeisterin Daniela Meier ihre Enttäuschung darüber zusammen, dass die Weiterführung der Ortsumfahrung von Rümmingen in Richtung Wittlingen aus dem vordringlichen Bedarf das Verkehrswegeplans gestrichen wurde. Gerade jetzt, wo der erste Teil der Umfahrung auf den Weg komme und der Kreistag in Kürze über die Vergabe der Planungsleistungen entscheiden will, sei das ein gefährliches Signal, erklärt sie ihre sofortige Aufforderung an die grün-rote Landesregierung, den alten Zustand wieder herzustellen – bisher hat sie allerdings aus Stuttgart nur eine Eingangsbestätigung erhalten, mit dem Hinweis, dass man den Vorgang prüfen werde.

"Ich sehe jetzt schon, dass argumentiert wird, dass die Umfahrung von der Lucke bis zur Schallbacher Straße keinen Sinn mache, wenn die Weiterführung nach Wittlingen nicht gesichert ist. Aber das ist ein falscher Ansatz! Schon das erste Teilstück für sich, am westlichen Ortsrand vorbei, bringt vielen Rümmingern eine ganz erhebliche Entlastung", untermauert sie ihren Protest. Sie werde daher dafür kämpfen, dass sich diese Einschätzung auch in Stuttgart durchsetzt, wenn es um die Vergabe der Mittel aus dem Topf des Straßenerhaltungsprogramms geht. Davon will Rümmingen in jedem Fall profitieren, um zumindest schon einmal den ersten Teil der Umfahrung, für die 40 Jahre gestritten wurde, zu realisieren.