"Ortsumfahrung ist machbar"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 28. Juli 2018

Rümmingen

SPD befasst sich mit Rümmingen.

RÜMMINGEN (BZ). Die SPD-Kreistagsfraktion hält die Fragestellungen rund um die Ortsumfahrung Rümmingen für gut lösbar. In der zurückliegenden Fraktionssitzung habe sich die Fraktion ausführlich von Bürgermeisterin Daniela Meier und dem Ingenieurbüro Rapp Regioplan über den derzeitigen Stand der Planung der Ortsumfahrung informieren lassen, teilt die SPD in einer Pressemitteilung mit und erinnert daran, dass sich Rümmingen seit Jahrzehnten um eine Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt bemühe, insbesondere in der Lörracher Straße, die für Fußgänger und Radfahrer innerorts erhebliche Gefahrenpotenziale berge.

Auf Grundlage eines Kreistagsbeschlusses hätten die Planer wesentliche Fragestellungen lösen können, so die SPD. Lediglich bei der Anbindung der Lörracher Straße gebe es offene Punkte. Die bisherigen Planer, unterstützt durch die Kreisverwaltung, sähen lediglich eine Anbindung der Lörracher Straße für den rechtsabbiegenden Verkehr, also eine einseitige Anbindung vor. Die Gemeinde Rümmingen hingegen sehe die Notwendigkeit, den Verkehr der Lörracher Straße in Richtung Süden außerorts auch in Fahrtrichtung Lörrach zuzulassen.

Insbesondere die Wohnquartiere dürfen aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion keine zusätzlichen Verkehre aufnehmen. Was die angesprochene Linksabbiegemöglichkeit von der Lörracher Straße in Richtung Kreisstraße anbelangt, kann die Fraktion dem Wunsch der Gemeinde Rümmingen gemäß durchaus etwas abgewinnen. Schließlich gehe es darum, wenn eine entsprechende Straße umgesetzt werde, auch möglichst optimale Entlastungseffekte zu erzielen, schreibt die SPD. Diese könnten beispielsweise in dem Fall durch eine Umgestaltung der Lörracher Straße in der Dorfmitte vorgenommen werden.

Etwaige Mehrkosten für die von der Gemeinde favorisierte Linksabbiegermöglichkeit könnten auch durch die Gemeinde Rümmingen selber getragen werden, so ein Lösungsansatz der Fraktion. Insgesamt hält diese es für notwendig, die Entscheidung alsbald herbeizuführen. Insofern stehe die Frage der Linksabbiegermöglichkeit im Vordergrund der anstehenden Entscheidung. "Hier sollte eine Lösung machbar sein", so der Fraktionsvorsitzende Klaus Eberhardt.