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07. Februar 2011

Radweg neu im Aufgaben-Buch

ÖPNV und Umfahrung Themen.

  1. Kennt sich in Rümmingen bestens aus: Dorfplaner Winfrid Arens. Foto: Markus Maier

RÜMMINGEN (mm). Die Themen "Teilortsumfahrung/Ortsumfahrung" und "Öffentlicher Personennahverkehr" (ÖPNV) nahmen – erwartungsgemäß – breiten Raum ein in der gut zweistündigen Diskussion der achtköpfigen Arbeitsgruppe "Mobilität" zum Zukunftskonzept "Rümmingen 2025". Indes scheint auch eine fußläufige Verbindung und/oder ein sicherer Anschluss für Radler zwischen Rümmingen Binzen von Bedeutung.

Was die Teilortsumfahrung anbelangt, fordert die Interessengemeinschaft, die seit Jahren für die Umgehung eintritt, eine Variante ein, die die Gleise der Kandertalbahn unterqueren soll. Dies sei technisch machbar, sagte der Erschließungsplaner der Gemeinde, Kurt Sänger, vom Büro Rapp-Regioplan (Basel/Lörrach). Mit Blick auf "Rümmingen 2025" erklärte Sänger, dass nach der Abstufung der Lörracher Straße von einer Kreisstraße zur Ortsstraße für den Gemeinderat viel Handlungsspielraum bestehe – vor allem für deren Rückbau. Zwar sei die weitere Umfahrung Richtung Wittlingen noch nicht einmal in der Planung, doch gelte dann für die Binzener beziehungsweise die Wittlinger Straße Vergleichbares.

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Zum Thema "ÖPNV" gab Sänger zu bedenken, dass eine Weiterführung der Regio-S-Bahn Richtung Kandern zwar denkbar sei, indes das Rümminger Grundproblem nicht löse: Denn 60 Prozent der Verkehrsteilnehmen wollen von oder über Rümmingen direkt nach Lörrach und müssten mit der Bahn längere Fahrzeiten in Kauf nehmen, als bislang mit dem Bus.

Autor: mm