Umfahrung Thema in Kreisausschuss

hf

Von hf

Fr, 05. Oktober 2012

Rümmingen

Ulrich Gempp macht seinem Ärger über Landespolitik Luft.

RÜMMINGEN (hf/mm). Stellvertretend für seine Kollegen machte Gemeinderat Ulrich Gempp im Gemeinderat am Montag seinem Ärger darüber Luft, dass die Landesregierung die Gesamtumfahrung Rümmingens, um die seit vier Jahrzehnten gerungen wird, aus dem aktuellen Maßnahmenkatalog des Gesamtverkehrsplanes des Landes gestrichen hat (wir berichteten).

Dieses Vorgehen sei schlicht "eine Sauerei", befand Gempp: Was Planer, Politiker und Bevölkerung so lange beschäftigt habe, habe man nun "einfach so rausgeworfen". Das Projekt habe einen allseits anerkannten, hohen Stellenwert, erinnerte Gempp. Dass Bürgermeisterin Daniela Meier sofort einen umfangreichen Brief an Verkehrsminister Hermann, Justizminister Stickelberger und weitere Politiker geschrieben habe, in dem sie die langwierige Vorgeschichte und die Bedeutung des Projektes für die weitere Entwicklung der Gemeinde darlegte, sei "eine tolle Sache" und die richtige Reaktion gewesen. "Hoffen wir, dass wir damit auch Erfolg haben und zumindest den ersten Teilabschnitt realisieren können", so Meier.

Ungeachtet all dessen findet sich das Thema "Teilumgehung Rümmingen" am Mittwoch, 10. Oktober, auf der Tagesordnung des Umweltausschusses des Lörracher Kreistages (Sitzungsbeginn im Saal 1 des Landratsamtes ist um 15 Uhr). Dabei soll der Ausschuss der Variante 3B ohne Anschluss der Lörracher Straße als Antragsvariante zustimmen, damit diese Variante in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung gehen kann. Entsprechend soll auch der Kreistag Beschluss fassen. Die Variante 3B sei genehmigungsfähig und aus technischer Sicht grundsätzlich machbar, heißt es.