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08. August 2012
Ruf nach Steuergerechtigkeit für Homo-Ehen
Der Streit über die Gleichstellung schwuler und lesbischer Lebenspartner mit Ehepaaren treibt einen Keil in die Regierungskoalition.
BERLIN (dapd). Der Streit über die Gleichstellung schwuler und lesbischer Lebenspartner mit Ehepaaren treibt einen Keil in die Regierungskoalition. Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) und Familienministerin Kristina Schröder (CDU) unterstützen einen Vorstoß der Unionsseite, endlich die Diskriminierungen im Steuerrecht zu beseitigen. Auch SPD, Grüne und FDP zeigen sich offen dafür. Die CSU-Spitze und das Finanzministerium aber bleiben bislang hart und verteidigen den Sonderstatus der Ehe als Basis für die Familie mit Kindern.
Auslöser der Diskussion ist ein Appell von 13 CDU-Abgeordneten an die eigene Fraktion, die rund 23 000 eingetragenen Lebenspartnerschaften nun auch im Steuerrecht mit der Ehe gleichzustellen. Es sei nicht länger akzeptabel, dass immer wieder das Verfassungsgericht der Politik auftrage, Diskriminierungen zu beseitigen. Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass Lebenspartner wie Ehegatten untereinander zum Unterhalt verpflichtet sind. Deshalb sei es nur konsequent, auch Schwulen und Lesben etwa das Steuersplitting zu gestatten. Nach der Sommerpause will die Gruppe das Thema in die Unionsfraktion einbringen, mit Rückendeckung von Ministerin Schröder. Auch der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl sagte der Südwest Presse: "Der Vorstoß ist richtig und ich stehe diesem Vorschlag völlig aufgeschlossen gegenüber."
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Spürbare Nachteile im Vergleich zur Ehe gibt es für Lebenspartner neben dem Steuerrecht auch im Adoptionsrecht. Im Zivil- und Sozialrecht sind sie im Wesentlichen schon gleichgestellt.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler kündigte an, über diese Frage mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zu verhandeln. "Beim Jahressteuergesetz sieht die FDP noch Erörterungsbedarf", sagte er. Das Finanzministerium winkte jedoch prompt ab. Das Ministerium sieht sich auch vom Bundesverfassungsgericht bestätigt, dass Lebenspartnern kein Ehegattensplitting gewährt werden muss. Hintergrund sei der besondere Schutz von Ehe und Familie.
Widerstand formiert sich auch in der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die Vorsitzende Gerda Hasselfeldt sagte: "Ich bin äußerst skeptisch, wenn es darum geht, Ehe und homosexuelle Lebenspartnerschaften steuerlich gleichzustellen." Die Ehe zwischen Mann und Frau stehe unter besonderem Schutz, weil sie grundsätzlich auf die Weitergabe von Leben ausgerichtet sei. Der CSU-Politiker Norbert Geis warnte in der Welt, die Ehe drohe ihre vom Grundgesetz garantierte Sonderstellung zu verlieren. Er verwies auf Abgrenzungsprobleme. "Wenn argumentiert wird, dass Menschen füreinander einstehen, dann hat auch eine Tochter, die ihre Mutter pflegt, ein Anrecht auf das Ehegattensplitting. Das ist auch eine Art Lebensgemeinschaft."
Autor: dapd
42 Kommentare
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Charles David
Registriert seit: 19.07.2012
Kommentare: 68
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08. August 2012 - 06:00 Uhr
Schon gestern abend im Radio: Unser aller Bischof lässt seinen Senf dazugeben. Toll, dass er sich einmischt. Warum können die Herrschaften aus der Herrenstrasse nicht die Trennung von Staat und Kirche akzeptieren und einfach mal ihren Mund halten. Statt sich um das Seelenheil der Gläubigen der wahren und einzigen Kirche zu kümmern, müssen sie sich wieder in weltliche Dinge einmischen!
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Dirk Schumacher
Registriert seit: 13.05.2010
Kommentare: 570
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08. August 2012 - 08:56 Uhr
Sehr geehrter Herr David,
ich finde es gut, dass in Deutschland das Recht besteht, Meinungen zu politischen Fragen frei zu äußern und ich finde es gut, dass dieses Recht für jedermann gilt - auch für Bischöfe. -
Dirk Schumacher
Registriert seit: 13.05.2010
Kommentare: 570
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08. August 2012 - 09:21 Uhr
Sehr geehrte BZ-Redaktion,
ich möchte Sie fragen, ob Sie das begleitende Foto bei diesem Artikel für angemessen halten? Es geht ja hier um das relativ trockene Thema des Steuerrechts und um die Frage, welche gesellschaftliche Stellung welchen Formen des Zusammenlebens in Deutschland zugesprochen wird.
Ein Foto von einer Party, auf dem ein homosexuelles Paar bunt geschminkt und mit gefärbten Haaren abgebildet ist, ist sicher nicht repräsentativ für die Homosexuellen in Deutschland (die im Alltag wohl kaum so aussehen) und es drängt sich der Verdacht auf, dass hier bestimmte Klischees bedient werden sollen. -
Bert Pavel
Registriert seit: 19.07.2012
Kommentare: 342
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08. August 2012 - 10:11 Uhr
Alle Politiker die für die Gleichsetzung der Homos im Steuerrecht sind
sitzen an ihren Schreibtischen und haben in ihren Köpfen nur eines im
Sinn, nämlich die 23.000 Lebensgemeinschaften als Wähler zu gewinnen.
Besonders die FDP bräuchte die dringend. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 11:17 Uhr
@ Herr Pavel
>>" als Wähler zu gewinnen....."
So sehe ich das auch.
Einen anderen vernünftigen Grund diese "Lebensgemeinschaften" mit der Ehe gleichzusetzen gibt es nicht. Die Ehe und schwule Lebensgemeinschaften haben nichts gemeinsam. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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08. August 2012 - 11:21 Uhr
Herr Huber, Sie haben bezüglich der fehlenden Gemeinsamkeiten nur Recht, wenn Sie beide unter fundamentalen christlich-religösen Gesichtpunkten betrachten. Der Staat als nicht religiös gebundene Institution braucht auf solche ideologischen Einwände nicht einzugehen, er *darf* es im Grunde nicht einmal.
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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08. August 2012 - 11:21 Uhr
Davon abgesehen halte ich das Ehegattensplitting ohnehin für falsch.
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Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 11:55 Uhr
@ Herr Meierhofer
Sie haben mir hier noch gefehlt ;-)
>>"braucht auf solche ideologischen Einwände nicht einzugehen,...."
Das sind keine ideologischen Einwände:
Artikel 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
Und damit sind sicher keine Schwulen-"Ehen" gemeint.
Und bitte differenzieren Sie jetzt nicht GG und Steuerrecht. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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08. August 2012 - 12:08 Uhr
Finanzielle Bevorzugung ist nicht das, was das GG unter "besonderem Schutz" versteht, Herr Huber.
Ausserdem kann man unmöglich aus dem "besonderen Schutz" herauslesen, dass alle anderen Arten von Lebenspartnerschaften diskriminiert und benachteiligt werden müssen. Das ist wieder nur die christlich-fundamentalistische Lesart. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1187
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08. August 2012 - 12:13 Uhr
@ Karl-Heinz Huber:
"Die Ehe und schwule Lebensgemeinschaften haben nichts gemeinsam."
Ihre Äußerung verrät, dass Sie bei diesem Thema ebenso wenig Ahnung wie Erfahrung haben. Üblicherweise empfiehlt es sich im Falle grober Unkenntnis einer Thematik, mit lautstarken Meinungsäußerungen zurückhaltend zu sein.
Ziehen Sie's mal in Erwägung...
Noch ein Zitat von Ihnen:
"Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung." - "Und damit sind sicher keine Schwulen-"Ehen" gemeint."
Wikipedia definiert Familie folgendermaßen:
"Eine Familie (lat. familia „Hausgemeinschaft“) ist soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, im westlichen Kulturkreis meist aus Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im gleichen Haushalt wohnende, Verwandte erweitert. Die Familie ist demnach eine engere Verwandtschaftsgruppe."
Und zu Ehe ist bei Wikipedia zu lesen:
"Die Ehe (althochdeutsch: etwa, „Ewigkeit, Recht, Gesetz“, rechtssprachlich-historisch Konnubium) ist die gesellschaftlich anerkannte, zumeist gesetzlich geregelte, gefestigte Lebensgemeinschaft von Personen, die als Ehegatten, Eheleute oder auch Ehepartner bezeichnet werden. [...]
Während sie historisch auf Mann und Frau beschränkt war, hat in der westlichen Welt mit dem Anfang des 21. Jahrhunderts eine fortschreitende Öffnung für gleichgeschlechtlichen Paare eingesetzt."
Fazit:
Dass hier (Zitat Huber:) "SICHER" keine Schwulen-Ehen gemeint sind, mag Ihre persönliche Meinung sein. "Sicher" im Sinne von Wirklichkeit und Wahrheit ist das aber keineswegs. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 12:18 Uhr
@ Herr Fischer
Sie wissen sicher auch, daß die Einträge von Wikipedia die Meinung einzelner darstellen.
Da kann Hinz und Kunz seine Meinung verbreiten.
Keinesfalls sind das rechtverbindliche Aussagen :-) -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 454
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08. August 2012 - 12:18 Uhr
Sehr geehrter Herr Huber, ruhig bleiben und tief durchatmen! Sie kennen doch die Kommentare des Herrn Vorredners Meierhofer ;)
Dennoch sehe ich die Sache differnzierter; auch unter Betrachtung des Artikel 6 des GG. Die Ehe gehört unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung, aber hier ist nicht die steuerrechtliche Bevorzugung gemeint! Dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch das Bundesverfassungsgericht so entscheiden.
Wenn sich der Staat dazu entscheidet eheänliche Lebensgemeinschaften zu legalisieren und zu reglementieren darf dies nicht eine Einbahnstraße sein, sondern muss eben in allen auch steuerrechtlichen Belangen so sein.
Die "tradionelle" Ehe kann und sollte durchaus auch auf andere Weise geschützt und gefördert werden und zwar in der Weise, daß Ehen aus denen Kinder hervorgehen (und dies war ja der urprüngliche Grund) besonders gefördert und geschützt werden. Gerade die Familien bei denen es an alen Ecken und Enden fehlt.
Als Angehöriger der Gruppe der sog. Besserverdiener kann ich sehr gut auf ein Ehegattensplitting und Kindergeld/Kinderfreibeträge etc. verzichten. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 12:27 Uhr
@ Herr Michael Klug
>>" ruhig bleiben und tief durchatmen!...."
ja, ja der Herr Meierhofer, dessen Meinung ist mir ja egal :-)
Ich vertrete dennoch die Ansicht, daß unsere Politik solche Entscheidungen lediglich aus wahltaktischen Gründen trifft.
Dabei bleiben die althergebrachten Werte der "abendländischen Kultur" auf der Strecke.
Dagegen gilt sich zu wehren. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1187
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08. August 2012 - 12:31 Uhr
@ Karl-Heinz Huber:
Sollte Ihnen tatsächlich noch nicht zu Ohren gekommen sein, dass Wikipedia bisweilen verlässlicher und fehlerfreier ist als manch "klassische" Enzyklopädie?
http://www.stern.de/digital/online/stern-test-wikipedia-schlaegt-brockhaus-604423.html
Aber bitte, wenn Sie Wikipedia aus ideologischen Gründen ablehnen, können Sie gleichlautende Informationen auch an anderer Stelle finden.
Beispielsweise hier:
http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gastg&p_aid=&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=2089::Ehepaare,%20Ehepaar
Abneigung gegen irgendwelche Quellen schützt nicht vor der Notwendigkeit, im Leben hin und wieder auf Scheuklappen zu verzichten. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 12:39 Uhr
@ Herr Fischer
>>"http://www.gbe-bund.de/...."
wo bitte lesen Sie hier etwas über schwule Ehen? -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1187
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08. August 2012 - 12:46 Uhr
Herr Huber,
zu "Familie" steht da:
"Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Mikrozensus alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie allein erziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt."
Dies hatte ich ausdrücklich als ein *Beispiel* angeführt. Sie dürfen gerne selbst weiterrecherchieren... -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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08. August 2012 - 12:49 Uhr
Herr Huber schreibt: "ja, ja der Herr Meierhofer, dessen Meinung ist mir ja egal"
Es spricht eindeutig gegen Sie und Ihren Intellekt, wenn Sie Meinungen, die Ihren konträr gegenüberstehen, einfach ignorieren. Lernen Sie doch, dagegen zu argumentieren. Argumente haben Sie doch sicher, oder? -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 13:07 Uhr
@ Harald Meierhofer
Ich ignoriere Ihre Meinungen nicht unbedingt.
Ab und an antworte ich Ihnen sogar ;-)
Was aber nicht automatisch implementiert, daß Ihre Meinung relevant ist. -
Thomas Bender
Registriert seit: 04.02.2010
Kommentare: 2548
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08. August 2012 - 14:28 Uhr
Das BVerfG legt schon mal vor:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-062.html -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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08. August 2012 - 15:00 Uhr
Das wird Herrn Hubers Weltbild doch nicht erschüttern.
Der Spiegel schreibt auch zu dem Urteil:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/homo-ehen-muessen-bei-grunderwerbssteuer-gleichgestellt-werden-a-848879.html -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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08. August 2012 - 15:05 Uhr
Zitat aus der Urteilsbegründung: "Schließlich kann die Schlechterstellung der Lebenspartner gegenüber den Ehegatten auch nicht mit der in der Art. 6 Abs. 1 GG verankerten Pflicht des Staates, Ehe und Familie zu schützen und zu fördern, gerechtfertigt werden."
Meine Rede*, Herr Huber. Und nun? War meine Meinung irrelevant? Oder spiegelte sie doch den Sieg des Verstandes über den christlichen Fundamentalismus wieder, der bei Ihnen vorherrscht?
*siehe meinen ersten Beitrag vom 8.8., 11:21 Uhr -
Ernst Groß
Registriert seit: 17.01.2011
Kommentare: 27
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08. August 2012 - 16:33 Uhr
Noch nie hat mir jemand erklären können, wie - konkret - eine (zivile!) Hetero-Ehe oder eine Familie mit heterosexuellen Erziehungsberechtigten zu Schaden kommt, wenn steuerrechtliche Benachteiligungen beseitigt werden oder die Zivilehe endlich für LGBTs geöffnet wird.
Wie darf man sich das denn im Detail vorstellen? Kommt es dadurch zu mehr Scheidungen, reden die Eheleute weniger miteinander, oder werden gar die Kinder krank...?
Zwar regt der viel beschworenen Untergang des "christlichen" Abendlandes wohl meine Phantasie an - wird uns der Zorn Gottes treffen - werden Heteros plötzlich unfruchtbar und der Okzident stirbt bis Ende des Jahrhunderts aus, - oder werden gar Außerirdische die Menschheit auslöschen, nur weil Schwule und Lesben sich steuerlich gemeinsam veranlagen lassen können, was ist mit dem Orient, geht der nicht unter ... - ich denke aber, dass es sich hier nur um haltlose Stereotype handelt.
Derweil darf ich auch den Artikel 3,1 GG hinweisen: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" - hier steht nicht "Alle Heteros sind vor dem Gesetz gleich", gell! -
Peter Uhrmeister
Registriert seit: 12.02.2011
Kommentare: 32
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08. August 2012 - 16:59 Uhr
Ehegattensplitting soll für Homo-Paare ausgeweitet werden!!!
Trotz Euro und Schulden Krise wollen einige Politiker der Regierung noch mehr Steuergeschenke unter das Wahlvolk bringen.
Wie das finanziert wird Interessiert erst mal niemand.
Nach Berechnungen des Steuerwissenschaftlers Frank Hechtner von der FU Berlin würde die Ausweitung des Splittingtarifs auf die rund 60.000 eingetragenen Lebenspartnerschaften Steuerausfälle von mindestens 145 Millionen Euro im Jahr verursachen. !
Dabei war das Ehegattensplitting so wie es heute ist nie geplant.
Man wollte damit die Familien unterstützen.
Die Gesetzgebung hatte in den 1950er Jahren noch wenig Sorgen um die Demographie, wie der berühmte Konrad Adenauer zugeschriebene Satz „Kinder kriegen die Leute immer“ schön illustriert.
Denn das Ehegattensplitting, ein weiterer Kritikpunkt, knüpft ja keineswegs an das Vorhandensein von Kindern an Alleinerziehende und Paare, die sich gegen ein Leben mit Trauschein entscheiden, profitieren ebenfalls nicht vom Ehegattensplitting!
Wir brauchen endlich eine richtige Förderung von Familien mit Kindern.
Kinder dürfen nicht zu einer finanziellen Benachteiligung führen..
Fazit: Das Ehegattensplitting gehört in seiner jetzigen Form abgeschafft.
Es muss einzig erlein für Familien mit Kindern gelten.
Alles andere passt nicht mehr in die zeit und wäre nur Geldverschwendung. -
Caroline Weber
Registriert seit: 18.07.2011
Kommentare: 120
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08. August 2012 - 17:20 Uhr
Die Ehe, wie wir sie kennen, war in vorchristlichen Zeiten kaum verbreitet. Die Ehe ist nichts anderes als eine moralisch erzwungene Lebensform durch den Einfluss der Religion. Also eine vorgegebene Moral auf Grund bestimmter ideologischer Überzeugungen.
Die Annahme, dass der Mensch von Hause aus die monogame Lebensform bevorzugt ist schlichtweg falsch. Unsere Vorfahren lebten im Prinzip so wie es ihnen gefiel, jede Art von vorstellbarem Zusammenleben wurde praktiziert. Die Evolution hat uns nicht vorgeschrieben wie und mit wem wir zusammenzuleben haben. In der Geschichte der Menschheit kann man auch nicht von einer Tradition der Ehe im Zusammenleben der Menschen sprechen, da sie noch nicht sehr lange praktiziert wird. Des weiteren zeigen auch die Realitäten auf, dass es nicht unbedingt dem menschlichen Wesen entspricht sein ganzes Leben mit ein und demselben Partner zu verbringen.
Wenn wir die Ehe als unsere vorbestimmte Lebensform betrachten und dadurch über alle anderen Formen des Zusammenlebens stellen, verhalten wir uns diskriminierend und ignorieren die Tatsachen. -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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08. August 2012 - 18:06 Uhr
@ Huber Karli
Traditionen beruhen auf Erfahrungen von Menschen! Dazu gehört auch die von Herrn Klug angeführte traditionelle Ehe! Ich denke da sind wir uns einig, oder?
Nun, wenn es nur um Erfahrungen ginge, wäre NIE ein Mensch auf dem Mond gelandet!
Denken Sie mal darüber nach!
Das manche Traditionalisten die Erde gerne noch als Scheibe sehen würden, steht auf einem ganz anderem Blatt!
Steuergleichheit für eine sog. Homoehe: JA!
Gruß
s´Weingardt´s Romänli -
Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
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08. August 2012 - 18:09 Uhr
@Roman: Don't feed the troll! Schick ihn lieber mit dem Mantel auf den Kandel, da ist am 18.08. ein Gottesdienst seiner Fraktion. ;-)
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Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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08. August 2012 - 18:25 Uhr
@ Hallo Elly
Auch die kath. Kirche ist nicht mehr das, was sie einmal war! Ausgestrahlt von der ARD:
http://www.youtube.com/watch?v=TqaIPJ1ZBMg
Die knapp 10 Minuten lohnen sich! Schon allein das Gesicht von Bischof Hemmelrath!
:D -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 19:00 Uhr
@ Elly Brodhag
Ich brauch keinen Mantel auf dem Kandel
Es ist Sommer ;-) -
Johannes Schweizer
Registriert seit: 14.05.2011
Kommentare: 120
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08. August 2012 - 19:23 Uhr
Es ist so lustig!!
Hier werden unsere Traditionen als verkrustet und veraltet und auf religöser Basis gegründet in Frage gestellt. Und zwar von genau den Leute, die die Beschneidung von jüdischen und muslimischen Kindern vehement verteidigen!
Ungekehrt ist es genauso! Die Beschneidungsgegner verteidigen die Homo-Ehe und wollen erwachsenen homosexuellen Menschen nicht die selben Rechte zusprechen!
Wer jetzt Recht hat, kann ich auch nicht beantworten ;-) -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. August 2012 - 19:26 Uhr
@ Johannes Schweizer
Haben Sie da nicht was verwechselt? -
Johannes Schweizer
Registriert seit: 14.05.2011
Kommentare: 120
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08. August 2012 - 19:29 Uhr
@Herr Huber:
Was sollte ich denn verwechselt haben? -
Ernst Groß
Registriert seit: 17.01.2011
Kommentare: 27
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08. August 2012 - 19:42 Uhr
@Peter Uhrmeister
Machen Sie das eigentlich absichtlich, dass Sie mit falschen Zahlen hantieren?
Bis Ende 2012 wird es vermutlich "nur" 30.000 lgbt Ehen geben, die zusätzlichen Kosten würden um 40 Mio Euro betragen - während das Ehegattesplitting den Staat bisher jährlich mehr als 15 Mrd Euro kostet (ebenfalls Frank Hechtner) - diese Zahl haben Sie uns ja vorenthalten, soviel also zu den Relationen.
Auch ist es nicht zutreffend, dass mit dem Ehegattensplitting Familien unterstützt werden sollen. Das Ehegattensplitting soll Einkommensunterschiede zusammenveranlagter Ehepartner ausgleichen - ganz unabhängig von Kindern.
Ob der Splittingtarif noch zeitgemäß ist oder nicht, hat ja nichts mit der Frage nach Steuergerechtigkeit für lgbt Ehen zu tun.
Wenn Sie schon herum rechnen: Vielleicht könnte man auf die völlig blödsinnige "Herdprämie" verzichten. Mit den ab 2014 eingesparten 1,2 Mrd Euro hätte man nicht nur locker die 40 Mio Euro gegenfinanziert, sondern auch den Bundeshaushalt entlastet. Ggf. könnte man sich ja auch einfach mal überlegen, wie man Kinder sinnvoll fördert, statt das Geld wie blöde zum Fester hinaus zu schaufeln.
Es ist schon sehr ärgerlich, wie versucht wird, Familien mit Kindern gegen kinderlose Ehepartner auszuspielen. -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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08. August 2012 - 20:22 Uhr
@ Johannes Schweizer
Sollten Sie u.a. mich meinen (?), lesen Sie bitte nocheinmal meine Kommentare!
Kurzfassung:
Pro Homoehe
Pro Steuergleichheit
Gegen Beschneidung
Gruß
Roman Weingardt -
Caroline Weber
Registriert seit: 18.07.2011
Kommentare: 120
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08. August 2012 - 20:30 Uhr
Mal was ganz prinzipielles zu dem ganzen Steuergewurschtel. Zusammenfassend kann man ja sagen, dass wir ein religiöses Modell des Zusammenlebens mit zig Milliarden von Steuergeldern jährlich subventionieren, obwohl wir wissen, dass diese Form des Zusammenlebens nicht mehrheitlich dem menschlichen Naturell entspricht. Warum eigentlich …?
Wieso betrachten wir nicht alle Formen des Zusammenlebens als gleichberechtigt, und sparen uns diesen ganzen Subventionswahnsinn? Dann wären auch genügend Gelder frei, um allen Kindern – egal welcher Art von Zusammenleben sie entsprungen sind – eine gleichberechtigte Zukunft zu garantieren.
Natürlich können die Christen auch weiterhin ihre Tradition der Ehe pflegen und heiraten, aber bitte ohne irgendwelche finanzielle Unterstützung von Vater Staat. Denn die Annahme, dass in einer Ehe mehr Kinder geboren werden als unter anderen Umständen, kann man getrost als Ammenmärchen bezeichnen.
Und die bekennenden Singles werden in unserem heutigen Steuermodell bestraft und als Melkkuh benutzt (obwohl sie in Zeiten von Überbevölkerung und Ressourcenknappheit die eigentlich vernünftigere Lebensweise praktizieren). Sie werden für ihre Lebensform von der Gesellschaft ausgegrenzt und benachteiligt. Was hat das mit Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zu tun …?
Nichts! -
Daniel Jörders
Registriert seit: 17.06.2010
Kommentare: 134
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08. August 2012 - 21:29 Uhr
Die Beseitigung der steuerlichen Ungleichbehandlung von ELPs gegenüber Ehepaaren ist längst überfällig und insofern zu begrüssen. Wäre es aber nicht sinnvoller, dieses ganze Splitting-Konstrukt zugunsten der Besserstellung von Kindern und deren Eltern komplett abzuschaffen?
Warum wird ein kinderloses Ehepaar besser gestellt als eine Mutter mit zwei Kindern und Lebensgefährten (aber nicht verheiratet)?
Übrigens, in Art. 6 GG. steht, dass die Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates steht, nicht unter der besonderen Privilegierung. Grund für diesen Artikel waren die furchtbaren Erfahrungen aus der Nazi-Zeit. Denn eine der ersten "Amtshandlungen" der Nazis war das Verbot von Ehen zwischen "Ariern" und "Nichtariern" ("Nürnberger Rassegesetze". Zahlreiche Ehen wurden zwangsgeschieden und damit zerstört. Teilweise wurden ganze Familien zerbrochen, indem man die Kinder ihren Eltern entzog und zu "arischen" Pflegefamilien gab. Eine solche zerstörerische Einwirkung staatlicher Gewalt auf Ehe und Familie sollte im Nachkriegsdeutschland für alle Zeiten unmöglich sein.
Die komplette juristische Gleichstellung von ELPs mit der Ehe rüttelt weder am Bestand der Ehe noch der Familie (eher im Gegenteil). Sie wird daher früher oder später kommen müssen. Und das ist auch gut so :-).
Besonders spassig ist in diesem Zusammenhang, dass der "heilige Wert der Ehe" gerade von jenen am lautesten proklamiert wird, die sich neben ihrer christlichen Ehe noch Zweitfrauen halten und fleissig uneheliche Kinder in die Welt setzen. Gell, Herr Seehofer. Gell, Herr Beckenbauer usw. -
Jens Müller-Storz
Registriert seit: 04.07.2011
Kommentare: 633
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08. August 2012 - 22:18 Uhr
Ich wünsche mir hier manchmal den "Gefällt mir" Knopf!
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Hannes Happle
Registriert seit: 08.05.2012
Kommentare: 55
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09. August 2012 - 11:55 Uhr
In einer Gesellschaft, die sich als offen und tolerant bezeichnen möchte -das tut die unsrige doch, oder?- ist die konsequente Gleichbehandlung einfach ein logischer Schritt.
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Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 817
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09. August 2012 - 12:12 Uhr
So leid es mir tut, ich muss Herrn Schweizer hier Recht geben: Teilweise greifen hier Kommentatoren zu Argumenten, die sie in anderen Themen genau gegenteilig anwenden.
Manchmal ist es halt einfacher, die Fahne in den Wind zu hängen, statt sich einer eigenen Meinung zu behaupten und diese auch konsequent umzusetzen.
@Herr Charles David
Schön, dass sie das Recht, welches sie sich hier herausnehmen -nämlich seine Meinung frei und offen kundtun zu können- anderen absprechen. Toleranz ist nur was für andere, gell?? Oder wies mal ein humoriger Zeitgeselle sagte: Jeder hat ein Recht auf meine Meinung! -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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09. August 2012 - 18:42 Uhr
@ Frau Weber
>>"nicht mehrheitlich dem menschlichen Naturell entspricht...."
Was ist denn Ihrer Meinung nach das menschliche "Naturell" ?
>>"Und die bekennenden Singles werden in unserem heutigen Steuermodell bestraft und als Melkkuh benutzt (obwohl sie in Zeiten von Überbevölkerung und Ressourcenknappheit die eigentlich vernünftigere Lebensweise praktizieren)...."
Sie sind schon ein Witzbold, oder sagt man in Ihrem Fall -boldin? :-) -
Caroline Weber
Registriert seit: 18.07.2011
Kommentare: 120
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09. August 2012 - 19:39 Uhr
@Karl-Heinz Huber
„Was ist denn Ihrer Meinung nach das menschliche "Naturell" ?“
Das Naturell der Menschen richtet sich leider nicht nach meiner persönlichen Meinung … 8-)
Und in Bezug auf das Zusammenleben der Menschen – um das es ja hier primär geht - habe ich das weiter oben bereits beschrieben. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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09. August 2012 - 19:47 Uhr
@ Frau Wääber
>>"Das Naturell der Menschen richtet sich leider nicht nach meiner persönlichen Meinung...."
diese Ausrede hätte von mir sein können ;-) -
Caroline Weber
Registriert seit: 18.07.2011
Kommentare: 120
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09. August 2012 - 20:26 Uhr
@Karl-Heinz Huber
Ja, war ein gutes Gespräch … 8-)
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