Erst Wind, dann Flaute

vi

Von vi

Mi, 13. Juni 2018

Sasbach

Dritte Regatta des Segel- und Rudervereins gut besetzt, aber vom Wetter nicht begünstigt.

SASBACH (vi). Mit 15 Booten – vier Optis, vier Laser und sieben Yardsticks – war die dritte Regatta, die der Segel- und Ruderverein "Limburg" Sasbach am Sonntag auf dem Rhein veranstaltete, eigentlich gut belegt. Die Starter kamen allesamt aus dem Verein. Sonnenschein, idealer Wasserstand, frohgelaunte Segler und ein schöner Wind auf dem Rhein – die Rahmenbedingungen waren gut für eine vielversprechende Regatta. Um 10 Uhr fand die Steuermannsbesprechung statt, dann ging es auch schon los: "Mast und Schotbruch", wünschte man sich gegenseitig. Zwei Wettfahrten fanden bei strahlendem Sonnenschein und schönem Nordwind am Morgen statt. Gefahren wurde der Kurs: "Up and down". Um die Sicherheit der Segler zu garantieren, war auch ein Rettungsboot mit dabei.

Zum Glück haben wir vor dem Mittagessen schon mal zwei Läufe gemacht, meinte Regattaleiter Dieter Barleon später erleichtert. Denn am Nachmittag war plötzlich totale Flaute, weshalb kein weiterer Lauf mehr möglich war. Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch. Auch die Ausflügler, die zu Fuß oder mit dem Rad vorbei kamen, waren von dem bunten Treiben auf dem Wasser angetan. Gegen Abend nahmen Jessica Burkard und Dieter Barleon im Vereinsheim die Siegerehrung vor. Sieger bei den Optis wurde Vincent Schwörer, bei den Lasern Kassandra Weber und bei den Yardsticks Andre Müller und Felix Beinhard.