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27. August 2010 18:23 Uhr

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1. FC Nürnberg: Alles, nur nicht wieder der Depp sein

Es ist die Saison, in der mal wieder alles ganz anders werden soll beim 1. FC Nürnberg. Doch ist das nicht immer so bei dem Verein, der am Samstag den SC Freiburg empfängt?

NÜRNBERG/FREIBURG (doe/dpa). Die Relegation vor ein paar Wochen gegen den Zweitligisten FC Augsburg ist ausgestanden, die zweite Liga bleibt dem "Club" erspart. Doch Euphorie macht sich deshalb noch lange nicht breit rund um den Valznerweiher. Breno und Andreas Ottl sind zurück zum FC Bayern, Dennis Diekmeier hat sich der Hamburger SC geangelt, Marcel Risse ist via Bayer Leverkusen bei Mainz 05 gelandet – und jüngst hat man den Griechen Angelos Charisteas zum AC Arles-Avignon nach Frankreich transferiert. Ein kräftiger Aderlass – den man in Nürnberg aber kompensiert zu haben glaubt. Der Hoffenheimer Per Nilsson und der Belgier Timmy Simons sollen der Defensive Kraft und Standhaftigkeit verleihen, vorne im Angriff soll der vom VfB Stuttgart ausgeliehene Julian Schieber für die nötigen Tore sorgen. Dazu kamen mit Mehmet Ekici (ausgeliehen vom FC Bayern) und Jens Hegeler (ausgeliehen von Bayer Leverkusen) zwei Jungspunde, denen Trainer Dieter Hecking zutraut, zu Eckpfeilern zu werden. Prompt köpfte Hegeler in Mönchengladbach das Tor, das dem "Club" zum Auftakt in Gladbach ein vielbeachtetes 1:1 bescherte.

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Dieser "Traumstart" soll nun mit drei Punkten gegen den Sportclub untermauert werden. Hecking glaubt denn auch an eine positive Zukunft für die Franken. "Ich sehe die Mannschaft auf einem guten Weg." Gleichwohl warnt er vor den Gästen aus Südbaden: "Freiburg ist sehr unangenehm zu spielen", betont der Coach und glaubt: "Die Freiburger haben am ersten Spieltag nicht abgerufen, was sie im letzten Jahr stark gemacht hat." Verzichten muss der "Club" auf das Mittelfeldtalent Ilkay Gündogan: Der 19-Jährige leidet an einem grippalen Infekt, für ihn soll gegen Freiburg Mike Frantz auflaufen. Ansonsten dürfte Hecking dem Team vertrauen, das in Mönchengladbach recht formidabel aufspielte.

Die Fans jedenfalls sind sich in einem einig. Dem Slogan "Der Club is a depp", soll in dieser Spielzeit mal nicht alle Ehre gemacht werden.

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Autor: dpa