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28. Juni 2009 23:14 Uhr
6:0 gegen Hausen
Gelungener Testspiel-Auftakt für den SC Freiburg
Der SC Freiburg hat das erste Testspiel der neuen Spielzeit mit 6:0 gegen den Verbandsligisten VfR Hausen gewonnen. Etwa 1200 Zuschauer wohnten der Partie in Schallstadt-Wolfenweiler bei.
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Auftakt gelungen: SC-Coach Robin Dutt freut sich über das 6:0 im Testspiel gegen den VfR Hausen Foto: sportnah
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Artistische Einlage: der Neu-Freiburger Cédrik Makiadi Foto: schön
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Ivica Banovic erzielte das erste Tor für den SC. Foto: schön
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Neuzugang Stefan Reisinger markierte mit dem 6:0 den Schlusspunkt. Foto: schön
Nein, sagte Robin Dutt, tiefgreifende Erkenntnisse habe er aus der Partie am Samstagnachmittag gegen den VfR Hausen nicht gewonnen. Im ersten Testspiel der neuen Spielzeit, nach elf mehr oder weniger anstrengenden Trainingseinheiten dazu, gelte es in erster Linie ein bisschen Abwechslung zu finden. Der Test gegen den Verbandsligisten anlässlich des 60-jährigen Bestehens des FC Wolfenweiler-Schallstadt war eine solche, die der frisch gebackene Erstligist denn auch standesgemäß für sich entschied. 6:0 (3:0) hieß es nach 90 mehr oder weniger unterhaltsamen Minuten. Ein Aufgalopp nach Maß sozusagen, wobei sich die SC-Kicker nicht mal sonderlich ins Zeug legen mussten.
VIELE NEUE GESICHTER IM SC-TRIKOT
Nach einer Übungseinheit am Vormittag hatte Trainer Dutt quasi seinen gesamten Kader in die südlich von Freiburg gelegene Winzergemeinde befohlen. Lediglich fünf Spieler fehlten. Zum einen die leicht angeschlagenen Eke Uzoma, Johannes Flum und Pavel Krmas, dazu natürlich der in Tübingen nach seinem Kart-Unfall im Krankenhaus liegende Ömer Toprak sowie Michael Langer. Der österreichische Keeper gehört noch immer der Mannschaft an, soll aber nach der Verpflichtung von Manuel Salz abgegeben werden. Dafür tauchten neben den fünf Neuen (Manuel Salz, Du-Ri Cha, Stefan Reisinger, Cédrik Makiadi und Mensur Mujdza) zwei gänzlich neue Gesichter unterhalb des Batzenbergs auf: Daniel Williams aus der Regionalliga-Mannschaft des Sportclubs durfte sein Können zeigen – und das auch noch als einziger Akteur über 90 Minuten. Der engagiert auftretende Williams verdankt seinen Einsatz der Tatsache, dass der SC nach Topraks Unfall noch einen oder zwei Abwehrspieler sucht, diese auch im Visier, aber noch nicht verpflichtet hat. Also darf der Amateur vorübergehend bei den Profis mittun. Dies durfte in Schallstadt-Wolfenweiler auch Tobias Rathgeb. Der frühere Stuttgarter und Rostocker, dessen Vertrag bei den Hansestädtern ausgelaufen ist und der Robin Dutt schon länger kennt, hat beim Coach der Freiburger angefragt, ob er sich im Breisgau fit halten könne. Dies tut er derzeit, ohne dass der Sportclub aber an einer Verpflichtung interessiert sei. So jedenfalls ließ sich Robin Dutt vernehmen. Da die Freiburger in der Defensive aber personellen Notstand beklagen, durfte Rathgeb auch mal in den neuen Dress der Breisgauer schlüpfen.
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GEGNER KEIN KANONENFUTTER
Das Spiel entwickelte sich wie erwartet. Der SC versuchte seine spielerische- und taktische Überlegenheit auszuspielen, traf aber auf einen sichtlich motivierten Gegner. Die Mannschaft von Trainer Joachim Klemenz war alles andere als Kanonenfutter für den Bundesligisten – vergab allerdings in der ersten Viertelstunde zwei gute Chancen zum Führungstreffer. Solange die Kräfte reichten, imponierten die Hausener mit viel Einsatz und gelegentlich auch gekonnten Spielzügen. Dazu bewies Schlussmann Raphael Baumann in einigen Szenen, dass er zu den besseren seines Fachs gezählt werden darf.
An ihrer Überlegenheit ließen die Profis jedoch keinen Zweifel – ohne dabei jedoch das Publikum zu be- oder verzaubern. Doch um das sei es gar nicht gegangen, sagte Robin Dutt. Seine Spieler sollten Spaß haben, sich unter Wettkampfbedingungen bewegen, eine Kompensation quasi zum derzeitigen Ausdauertraining. Mit fortschreitender Spieldauer setzte sich dann auch die spielerische Überlegenheit der Profis immer mehr durch. Manuel Salz im Freiburger Kasten musste sich in der zweiten Hälfte mit gymnastischen Übungen warm halten. Gefährlich in Tornähe tauchten die Hausener zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf.
Der nächste Test steht für die Breisgauer bereits am kommenden Dienstag auf der Agenda. Dann geht’s um 18 Uhr im Stadion Friedengrund gegen den FC 08 Villingen.
Der SC Freiburg spielte mit: Pouplin (46. Salz); Cha (46. Mujdza), Williams, Butscher (46. Barth), Olle Olle (46. Rathgeb); Banovic (46. Abdessadki), Makiadi (46. Schuster), Sirigu (46. Targamadze), Glockner (46. Roth); Jäger (46. Bechmann), Idrissou (46. Reisinger).
Tore: 0:1 Banovic (22.), 0:2 Idrissou (31.), 0:3 Glockner (42.), 0:4 Bechmann (70.), 0:5 Roth (77.), 0:6 Reisinger (84.).
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Autor: Michael Dörfler





