Das Ende verwässert eine ansonsten gute Saison

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Von BZ-Redaktion & Matthias Kaufhold

Fr, 18. Januar 2019

Schach

Zähringer Schachspielerinnen Fünfte der zweiten Bundesliga.

SCHACH (BZ/mat). Nach zwei Niederlagen am letzten Wettkampfwochenende büßten die Schachspielerinnen des SK Freiburg-Zähringen in der zweiten Bundesliga zwar noch drei Plätze ein; dennoch ist der fünfte Rang in der Abschlusstabelle für die Aufsteigerinnen durchaus akzeptabel. "Unser Ziel, die Liga zu halten, gelang uns souverän", bilanzierte Mannschaftsführerin Sarah Hund. "Darauf können wir aufbauen und uns für nächstes Jahr höhere Ziele setzen."

Als Tabellenzweiter hatten die Freiburgerinnen vor dem Saisonfinale sogar noch Chancen auf die Meisterschaft in der Staffel Süd, mussten dann aber einige Absagen verkraften und traten nur ersatzgeschwächt an. Beim Wettkampf gegen den SV Stuttgart-Wolfbusch gewann Spitzenspielerin Barbara Hund am ersten Brett zwar kampflos, gegen die fünf leistungsstärksten Stuttgarterinnen reichte dieser Vorteil aber nicht. Teresa Künle opferte eine Figur gegen Entwicklungsvorsprung, war dann aber nicht konsequent genug und verlor. Beim Stand von 1:1 mussten die anderen Zähringerinnen mehr riskieren, verbrauchten viel Zeit, wodurch Isabel Hund und Tabea Lohrmann Niederlagen kassierten. Nur Tena Frank konnte einen erfolgreichen Angriff starten. Beim Stand von 2:3 war das Doppelturmendspiel für Sarah Hund nicht mehr zu gewinnen, sodass sich Freiburg mit 2,5:3,5 geschlagen geben musste.

"Bei uns war dann irgendwie die Luft raus", bekannte Sarah Hund. Die Erfurterinnen traten am zweiten Tag in stärkster Aufstellung an, obwohl ihnen Platz eins nicht mehr zu nehmen war. So war die 1:5-Niederlage bei zwei Remis von Barbara und Isabel Hund nicht abzuwenden. "Auch wenn wir damit nicht zufrieden sein konnten, waren alle Spielerinnen auf der Rückfahrt schon wieder für die neue Runde motiviert", stellte Sarah Hund fest.