BEOBACHTET & GEHÖRT

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 22. Juni 2018

Wittlingen

WITTLINGER BLUTSPENDER

Dienst am Nächsten

Zu den erfreulichsten Gemeinderatsterminen im Jahr gehört für Bürgermeister Michael Herr immer die Ehrung der Blutspender. Burkhard Kegel und Irene Stocker wurden diesmal ausgezeichnet. Kegel erhielt die Ehrennadel in Gold für zehn Blutspenden. An Irene Stocker reiche er damit noch nicht heran, schmunzelte der Bürgermeister, denn Stocker hat bereits 50 Mal Blut gespendet und nähert sich damit "einer elitären Gruppe von gerade mal 61 991 Menschen, die zwischen Ende der 1950er Jahre und heute so häufig Blut gespendet haben", fuhr Herr fort. Bürger wie Stocker und Kegel mit ihrem selbstlosen Diens am Nächsten ein Zeichen gegen den "zunehmenden Verlust gesellschaftlicher Mitverantwortung setzen", betonte Herr.

WALDTAG

Schatztruhe aufgespürt

Unlängst trafen sich 27 Kinder aus Schallbach und Wittlingen auf dem Waldspielplatz in Schallbach zum ersten erlebnis- und naturpädagogischen Waldtag des Schallbacher Kinder- und Jugendfördervereins. Nachdem die Kinder Monique und Jan Chaiyavan von der Ideenwerkstatt "Spielraum" in Kandern und sich gegenseitig kennengelernt hatten, wurden zwei Gruppen gebildet (Sechs- bis Achtjährige sowie Neun- bis 13-Jährige) und los ging die spannende Waldrallye. Auf der Suche nach dem Schwarzwaldkrokodil mussten die Kinder und Jugendlichen zahlreiche spannende Aufgaben gemeinsam lösen. Es galt etwa eine tiefe, imaginäre Schlucht mit einem Seil zu überqueren, hohe, kaum zu überwindende Hürden durch gegenseitige Hilfestellungen zu meistern sowie weitere kreative und spannende Herausforderungen zu bewältigen – jede gelöste Aufgabe brachte die Kinder auf dem Weg zur Schatzkarte einen Schritt weiter. Mit Hilfe der Karten konnten sie die Schatztruhe aufspüren, die die Kleinen und Großen dann gemeinsam plünderten. Mit leuchtenden Augen erzählten die Kinder von ihren Erlebnissen im Wald den Eltern, die zum gemütlichen Grillnachmittag am Schallbacher Waldspielplatz eingetroffen waren.

FC KANDERN

D-Junioren sind Meister

Große Freude herrscht beim D-Junioren-Fußballnachwuchs des FC Kandern. Mit der Spielgemeinschaft Liel/Kandern/Malsburg-Marzell wurden die DI-Junioren (Jahrgänge 2005 und 2006) in der Kreisliga A mit 42 Punkten aus 18 Spielen und einem Torverhältnis von 42 : 12 Meister. In den 18 Meisterschaftsspielen wurden 13 Siege gefeiert, drei Mal gab es ein Unentschieden und nur zwei Mal musste man als Verlierer vom Platz gehen. Trainiert wird der erfolgreiche Kickernachwuchs von Markus Tröndlin, Christoph Mühle und Fabian Schmid, der auch für die Belange der DII-Junioren verantwortlich ist. Die DII-Junioren belegten in der Kreisklasse I den neunten Schlussrang.

TSV KANDERN

Erfolgreiche Turner

Vom 30. Mai bis zum 3. Juni nahmen Kanderner Turnerrinnen und Turner als Vertreter des TSV Kandern und der Stadt mit Erfolg am Landesturnfest in Weinheim teil. Die zehn Sportlerinnen und Sportler nahmen vorwiegend am Wahlwettkampf teil. Oberturnwart Hanspeter Horlemann als Leiter der Delegation freue sich über sehr gute Leistungen und hervorragende Platzierungen: So kam Christine Gassenschmidt in ihrer Alters- und Leistungsklasse mit dem erreichten dritten Rang sogar auf einen Platz auf dem Treppchen, ebenso Hanspeter Horlemann selbst, der im Steinstoßen auf Rang zwei, im Wahlwettkampf auf Range acht kam. Simon Horlemann wurde Sechster seiner Klasse. Ebenfalls mit Plätzen im Vorder- und Mittelfeld und vor allem mit guten persönlichen Leistungen warteten Sophie Strittmatter, Emilia Rieth, Laura Reichler und Sven Pankratz auf. Als Kampfrichter war am Samstag Hanspeter Horlemann im Einsatz. Der Oberturnwart präsentierte auch am Sonntag beim großen Umzug wie bei zahlreichen vorangegangenen Turnfesten die altehrwürdige TSV-Vereinsfahne. Leider war er hinter dem Gaubanner der einzige Fahnenträger vom Markgräfler Hochrhein Turngau. "Alles in allem war es wieder ein sehr schönes Landesturnfest," so lautete die einhellige Meinung der Teilnehmer vom TSV Kandern.

MAYER PFLASTERBAU

Lange Familientradition

Straßenbaumeister Thomas Mayer, Inhaber des gleichnamigen Kanderner Pflasterbaugeschäfts, kann am 1. Juli auf 20 erfolgreiche Jahre an der Spitze des Familienbetriebs zurückblicken. Denn am 1. Juli 1998 übernahm er das Unternehmen von seinem Vater Viktor Mayer, ebenfalls Straßenbaumeister. Thomas Mayer und seine Frau Angela beschäftigen fünf Fachkräfte, von denen fast alle schon seit vielen Jahren dem Betrieb die Treue halten. Dieser erledigt Pflasterarbeiten aller Art. Überwiegend sind es Natursteinarbeiten, die die Firma Mayer ausführt, darunter auch Mauern und Treppen. Gegründet wurde der traditionsreiche Betrieb 1920, in der Hand von Familie Mayer befindet er sich seit 1970. Im Jahr 2020 steht also ein großes Doppeljubiläum an: Dann können Thomas und Angela Mayer 50 Jahre Familientradition und 100 Jahre des Bestehens feiern.