Betonkante oder mobile Sperre?

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

Sa, 04. August 2018

Schallbach

Schutz für Gemeindescheune.

SCHALLBACH (jut). Die Starkregenabwehr und die Überflutung des Farrenstalls, die am Donnerstag eigentlich im Gemeinderat Schallbach Thema gewesen wären, wurden auf die nächste Gemeinderatssitzung Ende September vertagt. Grund dafür ist, dass zuvor ein Ortstermin stattfinden soll. Bei Starkregen steht der gemeindeeigene Farrenstall an der Dorfstraße, der in einem ungünstigen Winkel zum Wasserabfluss steht, fast regelmäßig unter Wasser. Weil dort Materialien der Vereine und der Festgemeinschaft gelagert sind, muss etwas geschehen.

Bürgermeister Martin Gräßlin wies darauf hin, dass durch eingespülten Schlamm auch das gelagerte Material in Mitleidenschaft gezogen wird. Zudem werde auch der Standplatz des Leichenwagens geflutet. Gräßlin hatte den Bau einer kleineren, festen Kante ähnlich einem erhöhten Bordstein vorgeschlagen, so dass das Wasser auf die Straße abgelenkt wird. Über eine betonierte höhere Kante, so bemerkten mehrere Gemeinderäte, könnten dann aber keine Schlepper mehr fahren. Mehrere Vorschläge, etwa von Michael Sütterlin und Volker Fischer, gingen in Richtung einer mobilen Absperrung, die im Notfall kurzfristig aufgebaut werden könnte. Sie könnte nach einem Regen wieder entfernt werden.

Die Situation soll nun bei einem Termin an der Scheune vor der nächsten Sitzung in Augenschein genommen werden. Erst dann will man entscheiden, wie man Überflutungen künftig vermeiden will.