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22. Dezember 2009

Lauter klangvolle Loblieder auf die große Schönheit der Welt

Jahresfeier des Schallbacher Gesangvereins schwelgte in nostalgischen Harmoniegefilden / Auch der Mundartschwank "Die dopplet Doris" kam bestens an

  1. Unter dem Motto „Wunderschön ist die Welt“ erfreuten der Gesangverein Schallbach und sein Kinderchor am Samstag die Besucher der traditionellen Jahresfeier. Foto: Walter Bronner

SCHALLBACH (bn). Die alten Schlager kommen derzeit vorzugsweise in Gesangvereins-Konzerten zu neuen Ehren. Auch der gemischte Chor Schallbach schöpfte bei seiner Jahresfeier am Samstag aus diesem Fundus und entrückte unter Leitung von Dorothea Potter sein Publikum mit etlichen Nostalgie-Hits in die populäre Klangwelt der 50er-, 60er und bis 70er-Jahre.

Dies unter anderem mit Oldies wie "Rote Rosen, Rote Lippen, Roter Wein" oder dem Roy-Black-Evergreen "Schön ist es auf der Welt zu sein", der gemeinsam mit dem von Riccardo Simian betreuten Kinderchor "Notehopser" dargeboten wurde. Außerdem erfreute der Nachwuchs mit "Schnee liegt in der heiligen Nacht".

Getreu dem Motto des Abends "Wunderschön ist die Welt" ging es, wie Vorsitzender Erich Meier und Programm-Moderator Klaus Kiesewetter betonten, den Sängerinnen und Sängern diesmal darum, im Kontrast zum global grassierenden Krisengejammer mit erbaulichen Harmonien auf die schönen Seiten des Daseins zu verweisen. Dies schon mit dem Eingangslied "Wenn die Sonne erwacht in den Bergen" oder dem Motto gebenden Spitzenschlager von George David Weiss und George Douglas.

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Die von Beethoven adaptierte "Ode an die Freude", das von Vizedirigent Gustav Händle getextete und vertonte Heimatlied "Im Markgräflerland", die Ballade "Die Rose" (Amanda Mc Broom), die Hymne "Sternennacht" (Karl Haus) und die drei mit Text unterlegten Sequenzen des unverwüstlichen Donauwalzers von Johann Strauß junior flankierten die Motto-Absicht ebenfalls nachhaltig. Bei all diesen Vorträgen assistierte der versierte Instrumentalbegleiter Siegfried Bürgelin dem Chor wechselweise an Keyboard und Akkordeon.

Ergänzt wurde die Vortragsfolge durch Soloeinlagen des jungen stimmkräftigen Bassbaritons Andreas Schmidt, der, von Dorothea Potter am Klavier begleitet, mit Mozarts "An Chloe", Beethovens "Der Kuss" und (als Zugabe) Louis Armstrongs "What a wonderful world" zu begeistern wusste.

Viel Spaß hatten die nicht allzu zahlreichen Besucher der Jahresfeier, die am 9. Januar wiederholt wird, auch nach der Pause bei der Aufführung des kapriziösen Mundart-Schwanks "Die dopplet Doris" mit dem "hauseigenen" Darsteller-Ensemble Frank Vetterlin, Bianka Dobrinski, Sonja Wesermann, Klaus Gräßlin, Michael Sütterlin und Marina Weber, die unter Regie von Günther Lang pausenlos Zwerchfell-Attacken ritten.

Autor: mb