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17. Februar 2017 07:16 Uhr

Gewaltausbruch

Schlägerei zwischen Sicherheitspersonal und Flüchtlingen in Staufen

Gewaltausbruch in der Flüchtlingsunterkunft "Innere Neumatten" in Staufen: Mit Eisenstangen und Messern sollen zehn Bewohner und Sicherheitskräfte aufeinander losgegangen sein. Ein Mensch schwebt in Lebensgefahr.

  1. Nicht nur mit ihren Fäusten (Symbolbild) sollen die beiden Gruppen aufeinander losgegangen sein. Foto: dpa

Am Donnerstagabend gegen 21:55 Uhr gingen mehrere Notrufe beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Freiburg ein. Das berichtet die Polizei. Den Beamten wurde eine größere Auseinandersetzung in der Flüchtlingsunterkunft "Innere Neumatten" in Staufen gemeldet. Es gäbe etwa zehn Beteiligte und diese würden mit Eisenstangen aufeinander einschlagen, und es wären auch Messer im Spiel.

Vor Ort stellte die Polizei nach eigenen Angaben fest, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Bewohner und dem Sicherheitspersonal gekommen war. Dabei wurden insgesamt fünf Menschen verletzt, zwei davon durch Messerstiche. Bei einem der Verletzten schließt die Polizei Lebensgefahr nicht aus. Am frühen Freitagmorgen wissen die Polizeisprecher noch nicht mehr zum Zustand des Mannes.

Streitparteien waren zwei rivalisierende ethnische Gruppen

Ein Bewohner, der eingreifen und den Streit schlichten wollte, wurde ebenfalls nicht unerheblich verletzt.

Die Polizei nahm drei Haupttäter fest und transportierte sie "zur Durchführung weiterer Maßnahmen" ab. Die Staatsanwaltschaft erwägt Haftbefehle zu beantragen, so die Polizei.

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Der Hintergrund des Gewaltausbruches soll nun ermittelt werden. Am frühen Freitagmorgen sagt die Polizei nur so viel: Es soll eine Vorgeschichte gegeben haben. Und bei den streitenden Flüchtlingen und Sicherheitsmännern soll es sich um zwei rivalisierende ethnische Gruppen gehandelt haben.

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Autor: BZ, cjz