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08. Juli 2011
"Ich wollte was zum Mitsingen und Mittanzen"
BZ-INTERVIEW: Thomas Wengert lädt zur Schlagernacht.
SCHLIENGEN-OBEREGGENEN (jut). Nicht jeder mag Schlager – aber viele Menschen lieben die eingängigen Melodien, die deutschen Texte und den Herzschmerz. Der Musikverein Obereggenen lädt auf Samstag zur Schlagernacht, BZ-Mitarbeiterin Jutta Schütz sprach im Vorfeld mit Dirigent Thomas Wengert.
BZ: Wie kommt man auf die Idee, eine Schlagernacht anzusetzen?Wengert: Die Idee geistert schon länger durch meinen Kopf. Ich wollte was Flottes zum Mitsingen und Mittanzen machen. Da ich im Winter den Dirigentenstab in Obereggenen abgebe, ist das jetzt ein guter Zeitpunkt. Erfahrungswerte haben wir nicht, es ist eine Premiere – wenn es ein Erfolg wird, kann man die Idee auch weiterentwickeln.
BZ: Aus welchen Jahrzehnten stammen denn die Schlager, die zu hören sein werden?
Wengert: In der passenden Chronologie aus den 50er, 60er, 70er, 80er und 90er Jahren. Es gibt aber auch ganz Modernes ab dem Jahr 2000, zum Beispiel das Lied "Ein Stern, der deinen Namen trägt". Insgesamt haben wir einige Potpourris und etwa zehn Einzelschlager im Programm und werden bis gut 22 Uhr unterhalten – bevor dann Holger van den Tasten stimmungsmäßig weitermacht.
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BZ: Singen Sie selbst? Gibt es Textblätter zum Mitsingen?
Wengert: Ja, ich werde selbst singen, außerdem Carola Zuberer und Michi Salzberger. Texte auslegen? Das ist vielleicht keine schlechte Idee. Darüber muss ich noch nachdenken.
Autor: jut
