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18. Mai 2017 14:33 Uhr

Schluchseelauf

Verstorbener Läufer: Obduktion ergibt "medizinische Ursache"

Nach dem Tod eines 27-jährigen Teilnehmers beim Schluchseelauf liegt das Obduktionsergebnis vor. Die Polizei teilt mit, es werde "von einer medizinischen Todesursache ausgegangen".

  1. Der Läufer brach nach der Ziellinie beim Schluchseelauf zusammen. Foto: Rita Eggstein

Der erste Anschein bestätigte sich bei der Obduktion des 27-jährigen Mannes: Es gab "keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung", die zum Tod des Läufers geführt haben könnte. Wie berichtet, war der Sportler am vergangenen Sonntag beim Schluchseelauf nach 18,2 Kilometern im Ziel kollabiert. Obwohl er sofort medizinische Hilfe erhielt und sich mehrere Notärzte fast eineinhalb Stunden lang intensiv um ihn bemühten, blieben alle Wiederbelebungsversuche erfolglos.

"Medizinische Todesursache"

Nach Abschluss der Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Freiburg teilte die Polizei mit, "dass von einer medizinischen Todesursache ausgegangen wird". Nähere Angaben dazu wurden mit Rücksicht auf die Angehörigen nicht gemacht.

Der junge Mann, der nach BZ-Informationen aus dem Landkreis Esslingen stammt, war nicht allein zum Schluchseelauf gekommen. Die Mitglieder seiner Gruppe wurden nach dem tragischen Zwischenfall vom Kriseninterventionsteam betreut, teilte Hartwig Potthin, der Cheforganisator des Schluchseelaufs, mit.

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Im Hauptlauf waren laut aktualisierten Ergebnissen 3378 Teilnehmer ins Ziel gekommen. Der Todesfall war der erste in der 33-jährigen Geschichte des Schluchseelaufs. Vor etlichen Jahren waren zweimal kollabierte Läufer erfolgreich reanimiert worden.

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Autor: zwi