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24. Oktober 2016

Begeisterndes Singen "zwischen Himmel und Erde" in der Bergkirche

Chorprojekt mit Liedern aus aller Welt fand großen Anklang / "Die Gemeinde hat sich anstecken lassen" / Tosender Applaus nach der Predigt.

  1. Beim mitreißenden Chorprojekt in der evangelischen Schönauer Bergkirche wurden Lieder aus aller Welt gesungen. Foto: privat

SCHÖNAU (BZ). Das Chorprojekt in der Schönauer Bergkirche war für die Teilnehmer kürzlich eine echte Herausforderung, denn nicht nur neue Noten, sondern auch neue Sprachen wurden einstudiert. Esther Kaminsky hatte Lieder aus aller Welt vorgegeben, und auch wenn die Gemeinde im Gottesdienst die deutsche Übersetzung mitlesen konnte, ließ der Chor es sich nehmen, einige Strophen in Italienisch, Hebräisch, Spanisch, Englisch und sogar afrikanisch zu singen.

Die Sänger und Sängerinnen waren überrascht, wie viele ein- bis vierstimmige Lieder und Kanons sie an einem Samstag so einstudieren konnten, dass am Sonntag elf Lieder vom Chor allein oder mit der Gemeinde zusammen gesungen werden konnten. "Richtig schön und lebendig", meinte Uschi Dutschke, die Sängerin in der Mandelzweigband, die den Projektchor musikalisch unterstützt hat. "Die Gemeinde hat sich anstecken lassen und es war so schön zu sehen, wie viele bei den Liedern mitgesungen haben", beobachtete Esther Kaminsky.

Ganz lebendig wurde es beim afrikanischen "Masithi"-Lied, bei dem der afrikanische Text in Lautschrift auf Schildern gemalt war und das stehend gesungen wurde. Das I-Tüpfelchen zu dem musikalischen Gottesdienst hat Prädikant Klaus Opitz aus Schopfheim beigesteuert. Er hatte die Predigt speziell zum Thema Musik in der Kirche vorbereitet, in der er betonte, dass christliche Musik nicht nur von Profis gespielt werden sollte. Wichtig sei, dass Menschen mit Liedern ihre fröhlichen und dankbaren Gefühle Gott gegenüber ausdrücken können. Er berichtete, wie Musik Konflikte lösen kann. Als Überraschung untermalte Prädikant Klaus Opitz seine Predigt mit einem Lied, dass er zur selbstgezupften Gitarre im Reinhard-Mey-Stil begleitete. Gemeinde und Chor antworteten auf das Ende der Predigt mit tosendem Applaus. Den gab es auch für den Projektchor, der beim letzten Gospel-Lied singend und klatschend aus der Kirche zum gemeinsamen Kaffee und Tee ins Gemeindehaus auszog.

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Autor: bz