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17. September 2013

"Vision, für die sich zu kämpfen lohnt"

Stickelberger informiert sich über Pläne für Belchen-Hotel und Seilbahnverlängerung.

  1. Klaus-Peter Rudiger, Rainer Stickelberger, Sigrid Böhler und Bürgermeister Peter Schelshorn am Belchenhaus (von links). Foto: Privat

SCHÖNAU (BZ). Als "einen visionären Beitrag zur Förderung des sanften Tourismus im Belchengebiet" bezeichnete der SPD-Landtagsabgeordnete und Justizminister Rainer Stickelberger die Pläne, die Belchenseilbahn bis ins Tal zu verlängern, das Belchengasthaus zu sanieren und um einen Hotelneubau zu ergänzen.

Auf Einladung von Bürgermeister Peter Schelshorn und in Begleitung von Aiterns Bürgermeisterin Sigrid Böhler informierte Klaus-Peter Rudiger, Geschäftsführer der Belchenseilbahn, vor Ort über die Pläne. Mögliche Routen und zusätzliche Haltestationen für die Verlängerung der 1,6 Kilometer langen Belchenseilbahn sind noch in der Diskussion.

"Wir wollen den Belchen touristisch stärker nutzen – aber wir wollen einen sanften Tourismus", verdeutlichte Peter Schelshorn. Die Idee einer Gondelbahn bis ins Tal passe auch hervorragend in das Projekt Biosphärengebiet. Allerdings seien hierzu rund 20 Millionen Euro an Investitionen erforderlich, was nur mit einem langfristigen Finanzierungskonzept und Fördermitteln realisierbar sei. Dies gilt grundsätzlich auch für den geplanten Neu- und Ausbau des Belchenhauses. Rudiger will den alten, seit Jahrzehnten ungenutzten Hotelanbau abreißen und durch einen Neubau ersetzen, der energetische Anforderungen und Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Ein positiver Bauvorbescheid sei bereits da und auch mit den Naturschutzbehörden sei man im Gespräch. "Wir sind für den Naturschutz ein verlässlicher Partner", betonte Rudiger. Auch für die Problembereiche Abwasser und Brandschutz konnte Rudiger schon Lösungsvorschläge präsentieren. Stickelberger sagte zu, sich in Stuttgart für die Projekte stark zu machen. Er dämpfte allerdings angesichts der Haushaltssituation die Hoffnung auf schnelle Unterstützung. Wichtig sei die Betonung als Projekte für einen sanften Tourismus im einmaligen Naturschutzgebiet Belchen: "Einen zweiten Feldberg brauchen wir hier nicht".

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Autor: bz