Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
17. März 2010
Das Besondere am THG
Beim Eltern-Café wurde mehr als nur Schulkleidung vorgestellt.
-
Bei der Modenschau wurde die Kollektion der Schule vorgestellt. Individuell präsentiert sich die Oberbekleidung in verschiedenen Farben, Lang- und Kurzarm-Shirts, die das Logo der Schule trägt. Foto: Maja Tolsdorf
-
Die Bauchtanzgruppe bei ihrem Auftritt zum ersten Elterncafé im THG, zu dem die Elternschaft ihre Arbeit in Arbeitskreisen und Projektgruppen vorstellte. Foto: Maja Tolsdorf
SCHOPFHEIM (maj). Zahlreich hatten sich die Besucher in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) versammelt. Das erste Elterncafé mit Informationen rund um die Elternarbeit am Gymnasium war ein voller Erfolg, freute sich Angelika Klumpp-Guthardt, Vorstandsmitglied des Elternbeirats.
Zunächst genoss allerdings die Bauchtanzgruppe des THG die volle Aufmerksamkeit der Besucher, die vielen Informationsstände zu Arbeitskreisen und Gruppen der Elternschaft lagen im Dunkeln, der Spot war auf die Bühne gerichtet. Wenig später wehte ein Hauch von professioneller Modewelt durch die Aula. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften sehr glaubhaft in die Rolle von Models und präsentierten lässig die Schulkleidung. "Das ist keine Uniform, darauf legen wir großen Wert", sagt Martina Hinrichs, die zusammen mit Angelika Klumpp-Guthardt das Elterncafé organisiert hat. Darüber hinaus ist Hinrichs Leiterin des Projekts Schulkleidung. Hauptsächlich war die Oberbekleidung aus lässigen Lang- und Kurzarmshirts für den Sportunterricht geplant. "Doch die Schüler tragen das auch gerne im Unterricht", fügt Klumpp-Guthardt hinzu. "Wir wollten eine Schulkollektion entwerfen, die das Logo des Gymnasiums trägt", erklärt Projektleiterin Hinrichs. Darüber sollen sich die Schüler mit ihrer Schule identifizieren können. "Besonders gut angenommen wird das von den Schülern der Klassen fünf bis sieben", sagt Hinrichs und wünscht sich, dass die Begeisterung auch auf die Klassen der Oberstufen übergreife, auch wenn das Tragen der Schuloberbekleidung kein Muss ist.
Werbung
Interessierte Schüler und Eltern können die THG-Mode in den Farben blau, rot, schwarz und weiß im Internet bestellen. Über die Farbgebung der Kleidung war zuvor unter den Schülern abgestimmt worden. Ein weiteres Thema der Projektgruppe ist die Sponsorensuche für die Schulmannschaften. Während die Handball- und Basketballmannschaft bereits von örtlichen Unternehmen gefördert werden, ist die Gruppe noch auf der Suche nach Sponsoren für die Leichtathletikabteilung.
"Die Elternarbeit macht am Gymnasium sehr viel Spaß, weil es positive Resonanz von den Lehrern und der Schulleitung gibt", sagt Martina Hinrichs, selbst Mutter von Schulkindern. In vielen Arbeitskreisen und Gruppen haben sich die Eltern organisiert, um unter anderem die Arbeit der Schülermitverwaltung zu unterstützen oder die Homepage zu pflegen. Mit der Apfelgruppe findet sich am THG außerdem ein Arbeitskreis, der sich für ein positives Miteinander zwischen Lehrern und Eltern einsetzt. "Die Elternarbeit hier ist wirklich einzigartig", sagt Angelika Klumpp-Guthardt und hebt dabei besonders die Arbeit der Eltern um die Schüler-Bibliothek hervor. Dieser kam auch ein Teil des Erlöses des Elterncafés zu Gute. Weiterhin sollen davon der Kauf eines Flügels für die Aula sowie das Projekt THG-Shirt unterstützt werden.
"Die Elternarbeit am THG ist sogar beispielhaft fürs Oberschulamt und wurde als Modell weitergegeben", erklärt Vorsitzender Dieter Raps. Ebenso hob der Vorsitzende die Arbeit der Freunde des Gymnasiums hervor, zu deren Mitgliedern auch Firmeninhaber zählen. "Ohne deren Engagement wäre eine solch vielfältige Elternarbeit nicht möglich."
Autor: maj


