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15. Oktober 2010

"Den Keim zum Blühen bringen"

Rotary-Club Schopfheim-Wiesental spendet dem Jugendhilfeprojekt "Rainbow House of Hope Uganda" 7000 Euro.

  1. Lauter strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe (von links): Susanne Fink (Rainbow House of Hope Uganda e.V.), Michael Mwase (Sozialarbeiter in Kampala), Stefan Hauser, Anke Eckardt und Dieter Krückels (Rotary-Club), Timothy Nabukwa (Kampala) und Denis Ruff (Mitarbeit für das Rainbow House). Foto: Benedikt Arnold

SCHOPFHEIM. Der Rotary-Club Schopfheim-Wiesental hat einen Scheck über 7000 Euro an das "Rainbow House of Hope Uganda" übergeben. Dieser Verein wurde 2006 in Schopfheim gegründet und unterstützt den gleichnamigen Partner in Uganda dabei, benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Anke Eckardt, vormalige Präsidentin des Rotary-Clubs, erklärte, dass der Schwerpunkt der Arbeit des Rotary-Clubs im vergangenen Jahr auf dem Thema "Leben in Bewegung" lag und vorwiegend sozial benachteiligte Kinder unterstützt wurden. Mit zahlreichen Projekten, wie der Unterstützung des Schopfheimer Tafelladens, Aktionen gegen Kinderlähmung, einer Berufsinformationsbörse und einem einjährigen Schüleraustausch für einen brasilianischen Schüler wurde dieses Vorhaben umgesetzt. Die Aktivitäten des Rainbow House of Hope wurde dem Rotary Club von Mitglied Stefan Hauser näher gebracht, überzeugten und begeisterten den Verein. Der Scheck wurde an Susanne Fink, Vorsitzende des Schopfheimer Vereins, und Michael Mwase, Sozialarbeiter und Gründer des Rainbow House of Hope in Kampala, Uganda, übergeben. "Wir hoffen, dass wir damit helfen, den Keim zum Blühen zu bringen", sagte Anke Eckardt. Sie wünscht sich, dass durch die Spende neben der finanziellen Unterstützung das Projekt Bekanntheit erfährt und Nachahmer findet.

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Susanne Fink dankte für das Vertrauen, das ihr und ihrem Verein damit entgegengebracht wurde. Durch den engen Kontakt mit den Einheimischen vor Ort, könne sie und die Mitglieder ihres Vereins sicher sein, dass ihre Unterstützungen in Uganda ankommen und helfen. Eine weitere Verbindung stellen außerdem "Volunteers" da, die im Rahmen ihres Studiums einen Freiwilligendienst im Rainbow House of Hope leisten.

"Wir geben den Kindern und Jugendlichen Hoffnung und eine bessere Zukunft", erzählt Michael Mwase. Mit Talentförderungen in den Bereichen Musik, Theater und Sport werden in dem 2002 gegründeten Jugendzentrum auch die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein geschult. Außerdem lernen die Kinder und Jugendlichen in Kampala, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Wie präsent der Verein in der Region ist, zeigen zahlreiche anstehende Veranstaltungen in Schopfheim (vgl. Artikel "Trommel rühren für Uganda, BZ vom 14. Oktober).

Autor: Benedikt Arnold