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31. Juli 2009

Ende der Ära Hans Keller in Eichen

Nach 25 Jahren nimmt der Ortsvorsteher Abschied vom Ratstisch / Nachfolgerin ist Ute Zeh

EICHEN (gd). In Eichen ging die "Ära Hans Keller" als Ortsvorsteher nach 25 Jahren zu Ende. Bürgermeister Christof Nitz würdigte in Anwesenheit des Hauptamtsleiters Klaus Jäckh die Verdienste und das Engagement Kellers.

Es wurde in dem letzten Vierteljahrhundert zusammen mit Hans Keller viel bewegt, gebaut und erneuert, worauf die Eichener stolz sein können, sagte Nitz. Keller, der schon mit der Ehrennadel des Gemeindetags von Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde, erhielt von Nitz den "Großen Dukaten der Stadt Schopfheim". Verabschiedet wurden auch die Ortschaftsräte Wolfgang Strub, der zehn Jahre dem Ortschaftsrat angehörte und Stefan Grether (fünf Jahre). Beide erhieltenden Silber-Dukaten. Aber auch die Eichener Ortschaftsräte dankten "ihrem" Ortsvorsteher und überreichten ihm einen Präsentkorb seiner Frau Sieglinde Blumen. Hans Keller bedankte sich für die Ehrung und das Geschenk, verbunden mit dem Dank an den Bürgermeister, an Hauptamtsleiter Klaus Jäckh und alle Rathausabteilungen einschließlich Bauhof, mit denen er zu tun hatte. Aber den Bürgern und den Vereinen Eichens und ganz besonders seiner Frau zollte Keller ebenso Dank. Er wünschte dem neuen Ortschaftsrat das Beste für die Zukunft.

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Anschließend wurden die neuen Ortschaftsräte Heiko Klemm, Hans Schwald, Janett Raetz, Rudolf Wasmer , Jürgen Oswald und Ute Zeh als neue Ortsvorsteherin mit dem Amtseid verpflichtet.

Das Gremium wählte Ute Zeh zur neuen Ortsvorsteherin, Hans Schwald zum ersten und Heiko Klemm zum zweiten Stellvertreter. In der Fragestunde wurden die Themen Kreisel, Fahrradweg bei der Brücke entlang der B 317 und die Gefahren bei der Abzweigung der Fahrzeuge von Wehr angesprochen. Die seit Wochen bestehenden Baumaßnahmen an Straßen im Dorf schreiten voran, so Hans Keller. Die Heizungsarbeiten im Kindergarten wird in den Herbstferien vollendet werden. Wer beabsichtigt, im ländlichen Raum Wohnraum zu schaffen, sollte umgehend Anträge auf Zuschüsse stellen. Heiko Klemm regte an, die Bushaltestelle an der Landstraße nach Wehr ins Dorf zu verlegen, um älteren und behinderten Personen den steilen Anstieg zu ersparen und um mehr für die Sicherheit zu tun. Für eine Bushaltestelle im Dorf müsste wohl der Weg zum Bolzplatz ausgebaut werden. Hans Keller wandte ein, dass man erst die Bypass-Baumaßnahmen abzuwarten solle. Frühestens in einem Jahr oder erst 2011 könnte somit dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

Autor: gd