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17. Januar 2012
FES gehört zu den 30 Starterschulen
Schopfheim ist in Sachen Gemeinschaftsschule dabei.
SCHOPFHEIM (BZ). Die Friedrich-Ebert-Schule gehört zu den rund 30 "Starterschulen" im ganzen Land, die bereits im kommenden Schuljahr als Gemeinschaftsschulen neu durchstarten werden. Dies bestätigte jetzt Norbert Zeller, Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschulen beim Kultusministerium, in einem Schreiben an den SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger. "Schopfheim ist damit Vorreiter im Kreis und ich hoffe, dass sich viele unserer Gemeinden diesem Beispiel anschließen werden, denn dieser neue Schultyp ist ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit", so Stickelberger in einer Pressemitteilung.
Bereits am Dreikönigshock hatte sich Stickelberger vehement für die Gemeinschaftsschule in Schopfheim eingesetzt und den SPD-Ortsverein aufgefordert, diese Entwicklung unbedingt zu unterstützen. Gemeinsam mit Bildungsstaatssekretär Dr. Frank Mentrup hatte der SPD-Abgeordnete im Dezember bei zwei Veranstaltungen im Kreis massiv für die Gemeinschaftsschule geworben und versucht, noch bestehende Bedenken zu zerstreuen. Um so mehr freut sich Rainer Stickelberger nun, dass Schopfheim zu den Starterschulen gehört und damit eines der wichtigsten bildungspolitischen Projekte der grün-roten Landesregierung umsetzt.
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"Die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsstarke, sozial gerechte und demokratischen Werten besonders verpflichtete Schule, die alle Bildungsstandards der allgemein bildenden Schulen anbietet und in der alle Schülerinnen und Schüler nach ihren individuellen Voraussetzungen lernen können und gefördert werden", betont Stickelberger. Zudem könne die Gemeinschaftsschule angesichts der stark zurückgehenden Schülerzahlen entscheidend dazu beitragen, Schulstandorte auch im ländlichen Raum zu sichern.
Darin, dass die Friedrich-Ebert-Schule nun zu den nur rund 30 Starterschulen gehört, sieht Stickelberger vor allem auch eine Bestätigung der sehr guten Arbeit, die dort seit Jahren geleistet werde. Denn, so Stickelberger, Starterschulen müssten nicht nur langjährige Erfahrungen mit individuellen Lernmethoden vorweisen, sondern auch ein überzeugendes pädagogisches Konzept haben.
Autor: bz
