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17. Mai 2017

"Gemeinsame Aktivitäten im Auge"

Im Rahmen des Treffens der Mitglieder des Vereins Rainbow House of Hope fand auch ein Empfang im Rathaus statt.

  1. Denken darüber nach, wie man gemeinsam an einem Strang ziehen könnte: Annette und Stefan Hauser (Mitglied), Lydia Kyosi, Bürgermeister Nitz, Micheal Mwase, Susanne Fink (Vorstand), Ulrike Beck (Vorstand). Foto: Privat

SCHOPFHEIM (BZ). Aus Schopfheim, dem ganzen Bundesgebiet, Island und Uganda trafen sich Mitglieder und Vertreter des Vereins Rainbow House of Hope zur Mitgliederversammlung. Zudem fand ein Empfang bei Bürgermeister Christof Nitz im Rathaus statt. Diese Geste werteten Micheal Mwase, der Initiator und Leiter des Jugend- und Ausbildungsprojekts Rainbow House of Hope in Kampala, sowie die Vertreter des Unterstützungsvereins als Wertschätzung ihrer Arbeit.

Mitgliederversammlung: Schon seit mehr als zehn Jahren sind der Verein und sein ugandischer Partner in der Region bekannt und auf vielfältige Weise verbunden, heißt es in der Pressemitteilung. Sei es in Form von Spenden (Musikinstrumente und Nähmaschinen), Benefizkonzerten, gegenseitigen Besuchen, Informationsveranstaltungen, Tanz- und Trommelworkshops und Aufführungen von Theaterstücken. Jüngere Schopfheimer kennen den Verein Rainbow House of Hope durch Schulbesuche und interessante Gespräche mit Micheal Mwase. Einige sind sogar als freiwillige Helfer in Kampala gewesen. Mehrere Privatperson und sogar ganze Schulklassen unterstützen das Projekt ideell und finanziell. Bei dieser Mitgliederversammlung nun stand die Erweiterung des Projekts im Mittelpunkt. 24 Kilometer außerhalb der Hauptstadt wurde ein neues Stück Land erworben, da die ärmeren Bewohner aufgrund von gigantischen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen gezwungen sind, die Innenstadt zu verlassen. Auf dem neuen Gelände soll es zum einen wie bisher künstlerische, musikalische und allgemeinbildende Aktivitäten geben.

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Außerdem soll das Ende 2016 neu begonnene Ausbildungsprojekt weitergeführt werden. Ferner ist geplant, landwirtschaftliche Produkte zum Eigenbedarf und Verkauf anzubauen. Das Geld für den Erwerb des Grundstücks kam über Vereinsmitglieder zusammen, für die nächsten Projekte bedarf es Sponsoren und Förderung von Stiftungen, mit denen Micheal Mwase während seiner Deutschlandreise sprechen wird.

Empfang: Beim Gespräch mit Bürgermeister Christof Nitz wies dieser darauf hin, dass Schopfheim entwicklungspolitisch aktiv in der Kooperation mit Dikome in Kamerun engagiert sei.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, "beschloss man, mögliche gemeinsame Aktivitäten im Auge zu behalten." Nitz habe bei diesem Gespräch der Aussage zugestimmt, "dass wir viel lernen können aus der Begegnung mit Ländern des globalen Südens."

Weitere Infos gibt es von Micheal Mwase bei einer Veranstaltung am Donnerstag, 22. Juni, um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Schopfheim (1. Stock).

Crowdfunding: https://www.betterplace.org

Spendenkonto: Sparkasse Schopfheim
IBAN DE 21 6835 1557 0003 1788 52
SWIFT Code / BIC: SOLADES1SFH

Autor: bz