Gersbach sammelt Ideen für Ausgleichsprojekte

sut

Von sut

Fr, 27. Januar 2017

Schopfheim

See in der Brunnenmatt und Natursteinmauer-Instandsetzung.

GERSBACH (sut). Ums Thema Windkraft drehten sich in der Gersbacher Ortschaftsratssitzung gleich zwei Tagesordnungspunkte. Zum einen ging es um mögliche Projekte, die mit den Ausgleichszahlungen der Betreiber des Windparks Rohrenkopf an die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg finanziert werden könnten. Ist es doch das erklärte Ziel, dass dieses Geld nach Gersbach fließt und nicht woanders hin. In der Sitzung wurden Projekte wie die Instandsetzung der Natursteinmauern an den Dorfstraßen, das Entfernen des Gebüschs im Maienbrunn, ein See in der Brunnenmatt und ein Entenweiher genannt. Weitere Vorschläge sind aber durchaus willkommen, hieß es in der Sitzung. Ziel ist es, dass im Februar eine Prioritätenliste erstellt und beschlossen werden kann. Außerdem ging es in der Sitzung um den Windpark Hasel, der Ende 2016 genehmigt wurde. Der Ortschaftsrat bleibt demnach bei seinem Beschluss, dass die Zuwegung nicht übers Gersbacher Straßennetz erfolgen dürfe. Dies gelte auch für Baufahrzeuge. Gersbach habe mit den Anlagen am Rohrenkopf bereits enorme Belastungen zu verkraften, hieß es im Ratsrund. Im Übrigen sei man der Meinung, dass die Gemeinde Hasel, die sich finanzielle Vorteile erhofft, auch die Lasten tragen solle. Die Ortschaftsräte Wilfried Geiger und Frieder Blum haben sich Gedanken über Zuwegungsvarianten über Hasler Gebiet gemacht und in einem Plan erstellt.