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18. Juni 2010
Kaffeefest soll Sampa helfen
Der Verein Dikome-Kamerun unterstützt Interplast / Indisches Mädchen mit schweren Verbrennungen soll operiert werden.
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Mit dem Erlös aus dem Kaffeefest will der Dikome-Verein dem indischen Mädchen Sampa helfen. An einem Strang ziehen (von links): Richard Renz, Dr. Günter Zabel, Helfried Heidler und Dieter Waibel. Foto: Heiner Fabry
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Bei einem Sturz ins Feuer verletzte sich Sampa schwer. Eine Operation kann helfen. Foto: barbara Ruda
SCHOPFHEIM. Am Sonntag, 27. Juni, feiert der Verein Dikome-Kamerun auf dem Gelände der Kaffeerösterei in Langenau sein traditionelles Kaffeefest mit Besichtigungen, Bewirtung und einem bunten Unterhaltungsprogramm. In diesem Jahr spendet der Dikome-Verein den Reinerlös des Festes für Sampa, ein indisches Mädchen, das dringend eine Operation braucht.
"Unser Verein hat satzungsmäßig festgeschrieben, dass ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit die Unterstützung der Interplast Germany bei ihren medizinischen Einsätzen in den Partnergebieten ist", erklärte Helfried Heidler, Vorsitzender des Dikome-Vereins. Dr. Günter Zabel von Interplast Germany wurde bei einem seiner Einsätze in Indien auf Sampa aufmerksam. "Bei unseren jeweils 14-tägigen Einsätzen führen die Ärzte etwa 60 bis 80 Operationen vor Ort durch", berichtete Günter Zabel, "aber bei Sampa war klar, dass solche Operationen in Indien nicht geleistet werden können."Das Mädchen war bei Arbeiten zu Hause ins Feuer gestürzt und hatte sich so schwerwiegende Brandverletzungen zugezogen, dass es jetzt durch die Vernarbung die Arme nicht mehr bewegen kann. "Es werden vier bis fünf Operationen über einen Zeitraum von sechs Monaten nötig werden", so Günter Zabel. Das Mädchen soll in Lörrach operiert werden. Hierfür sammelt Interplast Spenden und sucht eine Gastfamilie, möglichst mit indischem Hintergrund, bei der Sampa während der Behandlungszeit mit ihrem Vater untergebracht werden kann. "Dr. Günter Zabel ist so etwas wie ein "old man" unseres Dikome-Vereins", ergänzt Helfried Heidler, "der uns schon auf der ersten Reise nach Kamerun 1982 begleitet hat, im Urwaldkrankenhaus aktiv war und dem wir tief verbunden sind." Daher will der Dikome-Verein durch seine Spende aus dem Kaffeefest auch die Operationen von Sampa finanziell unterstützen.
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Das Kaffeefest beginnt am Sonntag, 27. Juni, um 10.30 Uhr in Langenau mit einem ökumenischen Gottesdienst, den von katholischer Seite Pfarrer Hermann Kohler und von evangelischer Seite Helfried Heidler gestalten werden. Der Gottesdienst wird musikalisch umrahmt von der Bläsergruppe der Friedrich-Ebert-Schule unter Leitung von Dieter Waibel. Danach kann man sich auf dem Gelände der Kaffeerösterei (ehemaliges Arlington-Areal) verköstigen. Um 13 Uhr beginnt ein buntes Unterhaltungsprogramm, das vom Gesangverein Eichen, den Musikern der Friedrich-Ebert-Schule, dem Lollipop-Chor und dem Cats-Chor, bestritten wird. "Unsere Musiker haben ein Repertoire vorbereitet, das für jeden Geschmack etwas bietet", so Dirigent Dieter Waibel. Afrikanische Musik, Unterhaltsames von Schlager bis hin zu klassisch orientierter Kaffeehausmusik.
KAFFEE-FEST
Wer die Hilfsaktion für das indische Mädchen Sampa mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies folgendermaßen tun: Spendenkonto: Sparkasse Schopfheim-Zell, Konto-Nr. 3197779, Bankleitzahl: 683 515 57 Stichwort "Hilfe für Sampa"; Spender werden gebeten, ihren Namen und die Anschrift anzugeben, damit eine Spendenquittung ausgestellt werden kann.
Gasteltern für Sampa und ihren Vater sollten sich direkt bei Dr. Günter Zabel melden unter E-Mail: dr.guenter.zabel@t-online.de
Autor: bry
Autor: Heiner Fabry


